Geräte-Details anzeigen und bearbeiten¶
17.03.2026 | 3292 Wörter | 16 min Lesedauer
Die Detailansicht ermöglicht Ihnen nähere Kontrolle und Übersicht über spezifische Geräte. In dieser Ansicht können Sie Parameter einstellen und Diagnosen vornehmen. Die Detailansicht verändert sich dynamisch abhängig davon, welche Gerätekategorie aufgerufen wird. Die Hauptunterschiede befinden sich zwischen IO-Link-Netzwerk-Modulen und IO-Link-Geräten. Abhängig von der Benutzerrolle und dem Status der SPS können Sie Parameter am IO-Link-Gerät bzw. -Netzwerk-Modul verändern.
Übersicht Netzwerk-Modul-Details¶
Pos. |
Beschreibung |
|---|---|
1 |
Zeigt die wichtigsten Informationen zur Identifizierung des Netzwerk-Moduls: |
2 |
Blendet weitere Netzwerk-Modul-Details ein. |
3 |
Aktualisiert die Anzeige der Gerätedetails. |
4 |
Läßt die LEDs des Netzwerk-Moduls zur einfachen Identifizierung blinken. |
5 |
Öffnet das Webinterface im Browser. |
6 |
Anzeigebereich der Gerätedetails. |
7 |
Zeigt den Zustand der Verbindungen. |
Übersicht Gerätedetails¶
Pos. |
Beschreibung |
|---|---|
1 |
Zeigt die wichtigsten Informationen zur Identifizierung des Geräts: |
2 |
Blendet weitere Gerätedetails ein. |
3 |
Aktualisiert die Anzeige der Gerätedetails. |
4 |
Anzeigebereich der Gerätedetails. |
Allgemeine Bedienung¶
Detailansicht anzeigen¶
Klicken Sie in der Funktionsleiste Topologie.
Wählen Sie unter Balluff-Projekt das Netzwerk-Modul oder das Geräte, dessen Details Sie sich ansehen möchten.
Die Detailansicht des gewünschten Netzwerk-Moduls oder Geräts wird angezeigt.
Detailansicht aktualisieren¶
Öffnen Sie die Detailansicht, und klicken Sie
.
Der Status der Geräte wird aktualisiert.
Bemerkung
Das BET aktualisiert den Gerätestatus in der Detailansicht nicht selbstständig. Der anzeigte Zustand kann deshalb vom tatsächlichen Zustand abweichen.
IO-Link-Netzwerk-Module bearbeiten¶
In der Detailansicht für IO-Link-Netzwerk-Module können Sie den Webserver, eine Prozessdatenübersicht und die Portkonfiguration aufrufen.
Web-Interface von IO-Link-Netzwerk-Modulen anzeigen¶
Der Webserver greift auf die Hauptoberfläche des IO-Link-Netzwerk-Moduls zu und zeigt diese im BET an. Sie können diese wie gewohnt bedienen.
Klicken Sie in der Funktionsleiste Topologie.
Um die Details eines Netzwerkmoduls aufzurufen, klicken Sie
.
Die Detailansicht der Netzwerkmoduls wird angezeigt.
Klicken Sie
.
Das Web-Interface des IO-Link-Netzwerk-Moduls wird angezeigt:
Webserver¶
Bemerkung
Das Web-Interface kann je nach IO-Link-Netzwerk-Modul und Firmwarestand des Gerätes von der hier gezeigten Darstellung abweichen. Für IO-Link-Netzwerk-Module von anderen Herstellern ist unter Umständen kein Web-Interface verfügbar.
Bearbeiten Sie das IO-Link-Netzwerk-Modul. Weitere Informationen zum Webserver finden Sie in der Benutzerdokumentation des IO-Link-Netzwerk-Moduls.
Prozessdaten von IO-Link-Netzwerk-Modulen anzeigen¶
In der Prozessdatenübersicht sind alle aktuellen Eingangs-Prozessdaten aller Ports des IO-Link-Netzwerk-Moduls dargestellt. Die Detailansicht wird alle 0,5 Sekunde aktualisiert. Für die Darstellung der Prozessdaten können Sie die Formate Hexadezimal, Dezimal oder Binär wählen.
Klicken Sie in der Funktionsleiste Topologie.
Die Detailansicht der Netzwerkmoduls wird angezeigt.
Öffnen Sie die Registerkarte Prozessdaten.
Die Prozessdaten des IO-Link-Netzwerk-Moduls werden angezeigt:
Ports von IO-Link-Netzwerk-Modulen konfigurieren¶
In der Ansicht Portkonfiguration können Sie einzelne Ports konfigurieren.
Warnung
UNFALLGEFAHR! Eine Änderung des Port-Status kann zu einer Veränderung der elektrischen Signale des IO-Link-Netzwerk-Moduls sowie zum Abbruch der Kommunikation mit IO-Link-Geräten führen. Es muss sichergestellt sein, dass durch eine Änderung der Ports keine Unfälle oder Schäden verursacht werden können. Ist das nicht auszuschließen, darf die Funktion nicht verwendet werden.
Bemerkung
Die Ports im IO-Link-Netzwerk-Modul werden nur verändert, wenn die IO-Link-Netzwerk-Module nicht mit einer SPS verbunden sind.
Klicken Sie in der Funktionsleiste Topologie.
Die Detailansicht der Netzwerkmoduls wird angezeigt.
Öffnen Sie die Registerkarte Port-Konfiguration.
Die aktuele Portkonfiguration des IO-Link-Netzwerk-Moduls wird angezeigt:
Bemerkung
Mit einem Klick auf
neben den Spaltenüberschriften, werden weitere Informationen zu diesen Einstellungsmöglichkeiten eingeblendet.
Um einen Port zu konfigurieren, klicken Sie auf der rechten Seite des jeweils eingestellten Pin-Modus
.
Die Portkonfiguration wird eingeblendet:
Wählen Sie in der Portkonfiguration für jeden Pin:4 des Ports einen IO-Link-Modus:
IO Link [Autostart]: Der Port befindet sich automatisch in der IO-Link-Kommunikation.
IO Link [Manual]: Der Port kann manuell für IO-Link-Kommunikation eingerichtet werden.
Digital Input: Port verhält sich wie ein Digitaleingang.
Digital Output: Port verhält sich wie ein Digitalausgang.
Bemerkung
Je nach welcher Pin für die Konfiguration gewählt wurde, können unterschiedliche Optionen eingeblendet werden.
Bemerkung
Je nach vorgenommener Einstellung werde Optionen für weitere Einstellungsmöglichkeiten freigeschaltet.
Erweiterte Portkonfiguration von IO-Link-Netzwerk-Modulen¶
Um eine erweiterte Portkonfiguration für bestimmte Port vorzunehmen oder mehrere Ports gleichzeitig zu konfigurieren klicken Sie die
vor den erwünschten Ports an.Klicken Sie in der oberen Leiste Ausgewählte Ports konfigurieren
Das folgende Dialogfeld zur Portkonfiguration wird eingeblendet:
Falls Sie für die Ports 2/4 den Port-Modus IO Link [Manual] gewählt haben, wählen Sie im Ausklappmenü Validierung und Sicherung die gewünschte Option:
No Device Check: Keine Validierung des angeschlossenen IO-Link-Geräts und keine Sicherung der Parameterwerte des IO-Link-Geräts.
V1.0 Compatible: Für IO-Link-Geräte, die kompatibel mit dem IO-Link-Standard V1.0 sind. Validierung, ob es sich um ein IO-Link-Gerät des gleichen Typs handelt (mittels der Hersteller-ID und der Geräte-ID). Keine Sicherung der Parameterwerte des IO-Link-Geräts.
V1.1 Compatible: Für IO-Link-Geräte, die kompatibel mit dem IO-Link-Standard V1.1 sind. Validierung, ob es sich um ein IO-Link-Gerät des gleichen Typs handelt (mittels der Hersteller-ID und der Geräte-ID). Keine Sicherung der Parameterwerte des IO-Link-Geräts.
V1.1 Backup and Restore: Für IO-Link-Geräte, die kompatibel mit dem IO-Link-Standard V1.1 sind. Validierung, ob es sich um ein IO-Link-Gerät des gleichen Typs handelt (mittels der Hersteller-ID und der Geräte-ID). Sicherung der Parameterwerte des angeschlossenen IO-Link-Geräts im IO-Link-Netzwerk-Modul. Änderungen an den Parameterwerten werden ebenfalls gespeichert. Beim Anschluss eines IO-Link-Devices mit Werkseinstellungen werden die im IO-Link-Netzwerk-Modul gespeicherten Parameterwerte automatisch in dem IO-Link-Gerät wiederhergestellt.
V1.1 Restore: Für IO-Link-Geräte, die kompatibel mit dem IO-Link-Standard V1.1 sind. Validierung, ob es sich um ein IO-Link-Gerät des gleichen Typs handelt (mittels der Hersteller-ID und der Geräte-ID). Keine Sicherung von Änderungen der Parameterwerte des angeschlossenen IO-Link-Geräts im IO-Link-Netzwerk-Modul.
Wird ein IO-Link Device an einem so eingestellten Port ausgetauscht, werden die im IO-Link Modul gespeicherten Parameterwerte auf das neu angeschlossene IO-Link Device mit Werkseinstellungen geschrieben. Falls Sie den Port-Modus IO Link [Manual] gewählt haben, geben Sie eine Device ID und eine Vendor ID ein.
Modus Zykluszeit: Sie können hier die Zykluszeit für das Lesen der Eingänge ein.
Bemerkung
Bei Steuerungen ist die Zykluszeit die Zeit, die benötigt wird, um die Eingänge zu lesen, das Programm auszuführen und die Ausgänge zu aktualisieren. In Kommunikationssystemen ist die Zykluszeit die Zeit, die alle Geräte benötigen, um ihre Daten auszutauschen, bevor der nächste Zyklus beginnt. Bei IO-Link hängt diese Zeit von der Übertragungsrate ab.
Klicken Sie Anwenden & schließen, um Ihre Änderungen zu übernehmen, oder schließen Sie das Dialogfeld mit
, um Ihre Änderungen zu verwerfen.
Das folgende Dialogfeld für die Bestätigung wird eingeblendet:
Um Ihre Änderungen zu speichern, klicken Sie in dem Hauptfenster für die Portkonfiguration auf Änderungen speichern. Oder um sie rückgängig zu machen klicken Sie auf Änderungen verwerfen.
Zurücksetzen auf Werkseinstellungen¶
Sie können auch die Portkonfiguration Ihres Netzwerk-Moduls auf die Werkseinstellungen zurücksetzen.
Klicken Sie in der Funktionsleiste Topologie.
Die Detailansicht der Netzwerkmoduls wird angezeigt.
Öffnen Sie die Registerkarte Port-Konfiguration.
Die aktuele Portkonfiguration des IO-Link-Netzwerk-Moduls wird angezeigt:
Markieren Sie die Ports, die Sie auf die Werkeinstellungen zurücksetzen wollen mit klick auf die
vor den erwünschten Ports an.
Klicken Sie auf Zurücksetzen auf Werkseinstellungen.
Die Portkonfiguration für die ausgewählten Ports werden auf Werkseinstellungen zurückgesetzt.
IO-Link-Netzwerk-Modul einstellen¶
In der Ansicht Einstellungen können Sie IO-Link-Netzwerk-Modul-Einstellungen verändern, laden und speichern.
Klicken Sie in der Funktionsleiste Topologie.
Um die Details eines Netzwerkmoduls aufzurufen, klicken Sie
.
Die Detailansicht der Netzwerkmoduls wird angezeigt.
Bemerkung
Falls das ausgewählte Modul eine Authentifizierung benötigt, werden Sie aufgefordert dies zu tun. Es wird ein Dialogfeld angezeigt, wo Sie Ihr Benutzername und das Passwort für das Gerät eingeben können.
Öffnen Sie die Registerkarte Einstellungen.
Die Registerkarte mit den IO-Link-Netzwerk-Modul-Einstellungen wird angezeigt:
Ändern Sie die gewünschte Einstellung.
Um die geänderte Einstellung in das IO-Link-Netzwerk-Modul zu übernehmen, klicken Sie SCHREIBEN.
HTTPS-Modus für IO-Link-Netzwerk-Module aktivieren¶
Um den HTTPS-Modus für ein IO-Link-Netzwerkmodul zu aktivieren, gehen Sie folgendermaßen vor.
Klicken Sie in der Funktionsleiste Topologie.
Um die Details eines Netzwerkmoduls aufzurufen, klicken Sie
.
Die Detailansicht der Netzwerkmoduls wird angezeigt.
Öffnen Sie die Registerkarte Einstellungen.
Die Registerkarte mit den IO-Link-Netzwerk-Modul-Einstellungen wird angezeigt:
Klicken Sie die Option Aktiviert.
Der folgende Dialog erscheint:
Klicken Sie Jetzt Neu Starten.
Der HTTPS-Modus ist aktiviert und das IO-Link-Netzwerk-Modul über HTTPS (Port 443) erreichbar.
Bemerkung
Den Status des HTTPS-Modus können Sie auch der Seitenleiste entnehmen. Klicken Sie hierfür
Status des HTTPS-Modus wird angezeigt.¶
HTTPS-Modus für IO-Link-Netzwerk-Module deaktivieren¶
Um den HTTPS-Modus für ein IO-Link-Netzwerkmodul zu deaktivieren, gehen Sie folgendermaßen vor.
Klicken Sie in der Funktionsleiste Topologie.
Um die Details eines Netzwerkmoduls aufzurufen, klicken Sie
.
Die Detailansicht der Netzwerkmoduls wird angezeigt.
Öffnen Sie die Registerkarte Einstellungen.
Die Registerkarte mit den IO-Link-Netzwerk-Modul-Einstellungen wird angezeigt:
Klicken Sie die Option Deaktiviert.
Der folgende Dialog erscheint:
Klicken Sie Jetzt Neu Starten.
Der HTTPS-Modus ist deaktiviert und das IO-Link-Netzwerk-Modul über HTTP (Port 80) erreichbar.
HTTPS-Zertifikat vertrauen¶
Die Vertrauenswürdigkeit der Verbindung zu dem angeschlossenen IO-Link-Netzwerk-Modul muss bei unbekannten Verbindungen durch das HTTPS-Zertifikat attestiert werden.
Klicken Sie in der Funktionsleiste Topologie.
Um die Details eines Netzwerkmoduls aufzurufen, klicken Sie
.
Die Detailansicht der Netzwerkmoduls wird angezeigt.
Öffnen Sie die Registerkarte Einstellungen.
Die Registerkarte mit den IO-Link-Netzwerk-Modul-Einstellungen wird angezeigt:
Klicken Sie in der Schaltfläche für Https-Status auf Details.
Bei nicht vertrauenswürdigen Verbindungen erscheint der folgende Dialog:
Um dem Zertifikat zu vertrauen, klicken Sie HTTPS-Zertifikat Vertrauen.
Der HTTPS-Verbindung zu dem IO-Link-Netzwerkmodul wird vertraut.
HTTPS-Zertifikat anzeigen¶
Sie können Informationen zum Zertifikat, wie zum Beispiel die Gültigkeitsdauer des Zertifikats, anzeigen.
Klicken Sie in der Funktionsleiste Topologie.
Um die Details eines Netzwerkmoduls aufzurufen, klicken Sie
.
Die Detailansicht der Netzwerkmoduls wird angezeigt.
Öffnen Sie die Registerkarte Einstellungen. Die Registerkarte mit den IO-Link-Netzwerk-Modul-Einstellungen wird angezeigt:
Klicken Sie in der Schaltfläche für Https-Status auf Details.
Um das Zertifikat anzuzeigen, klicken Sie Zertifikat Anzeigen.
Das Zertifikat wird angezeigt:
Geräte bearbeiten¶
In der Detailansicht für Geräte können Sie folgende Daten bearbeiten:
Geräteparameter
Prozessdaten
ISDU-Parameter
Bemerkung
Abhängig vom IO-Link-Gerät können noch weitere Daten angezeigt werden, z. B. Diagnoseinformationen, Beobachtungen oder ein Konfigurator.
Geräte parametrieren¶
Die angezeigten Parameter sind abhängig von der jeweiligen Gerätebeschreibungsdatei. Details zu den einzelnen Parametern finden Sie in der Benutzerdokumentation der Geräte. Parameter, für die die Option SCHREIBEN vorhanden ist, können in das physikalische Gerät geschrieben werden.
Geräteparameter einblenden¶
Für die Registerkarten Identifikation, Parameter und Prozessdaten können Sie die Menge der angezeigten Informationen filtern.
Klicken Sie in der Funktionsleiste Topologie.
Wählen Sie unter Balluff-Projekt das gewünschte Gerät.
Die Detailansicht für das gewählte Gerät wird angezeigt.
Öffnen Sie die Registerkarte Parameter.
Beispiel: Registerkarte PARAMETER¶
Geräteparameter einstellen¶
Gerätebeschreibungsdateien (IODDs) geben dem BET vor, wie die Parameter angezeigt werden, und ob die Parameter verändert werden dürfen. Weitere Informationen über die Auswirkungen der Parametereinstellungen finden Sie in der Betriebsanleitung der entsprechenden Geräte.
Wenn Sie einen Parameter ändern, wird dies durch einen geänderten Gerätestatus angezeigt. Rechts neben dem Feld zum Parameternamen wird der Status des Parameters mit Symbolen anzeigt. Der Gerätestatus wird nur dann aktualisiert, wenn Sie Änderungen in das physikalische Gerät schreiben oder den Geräteparameter aus dem Gerät lesen.
Folgende Gerätestatus sind möglich:
Symbol |
Status |
Beschreibung |
|---|---|---|
Ohne |
Parameter: |
Der angezeigte Parameterwert ist der Standardwert |
|
Parameter: |
Der angezeigte Parameter wurde erfolgreich |
|
Parameter geändert |
Der Wert wurde geändert, |
|
Parameter: |
Beim Lesen oder Schreiben des Parameters ist |
Klicken Sie in der Funktionsleiste Topologie.
Wählen Sie unter Balluff-Projekt das gewünschte Gerät.
Die Detailansicht für das gewählte Gerät wird angezeigt.
Öffnen Sie die Registerkarte Parameter.
Die Parameter des IO-Link-Geräts werden angezeigt.
Verändern Sie den gewünschten Parameter. Sie können nur die Parameter ändern, für die die Funktion SCHREIBEN verfügbar ist.
Der Parameter wird geändert und mit einem
-Symbol gekennzeichnet.
Klicken Sie SCHREIBEN, um den geänderten Wert and das physikalische Gerät zu übertragen.
Parameter aus Gerät laden¶
Sie können die projektierten Parameterwerte mit den aktuellen Parameterwerten aus dem physikalischen Gerät überschreiben. Sie haben dabei die Möglichkeit zu wählen, ob für das projektierte Gerät alle oder nur bestimmte Parameter überschrieben werden sollen.
Wählen Sie in der Topologie das gewünschte IO-Link-Gerät, und klicken Sie die Registerkarte Parameter.
Die Detailansicht erscheint im Arbeitsbereich.
Wählen Sie im LESEN oder Alles lesen.
Die Parameter aus dem physikalischen Gerät werden ins Projekt geladen:
Parameter ins Gerät schreiben¶
Sie können die Parameterwerte aus dem physikalischen Gerät mit den Parameterwerten aus dem projektierten Gerät überschreiben. Sie haben dabei die Möglichkeit zu wählen, ob in das physikalische Gerät alle oder nur bestimmte Parameter geschrieben werden sollen.
Bemerkung
Diese Funktion können Sie nur ausführen, wenn keine SPS angeschlossen ist, da die Parameter dann nicht verändert werden dürfen.
Warnung
UNFALLGEFAHR! Durch das Verändern von Parameterdaten können Schaltpunkte und Daten von IO-Link-Geräten verändert werden. Vor dem Zurücksetzen/Schreiben der Änderungen ist sicherzustellen, dass es durch die Veränderung nicht zu Unfällen oder Schäden kommen kann. Die Funktion darf nicht genutzt werden, wenn es durch das Lesen/Schreiben von Prozessdaten zu Unfällen/Schäden kommen kann.
Wählen Sie in der Topologie das gewünschte IO-Link-Gerät, und klicken Sie die Registerkarte Parameter.
Die Detailansicht erscheint im Arbeitsbereich.
Wählen Sie Schreiben oder Alle schreiben.
Die Parameter aus dem projektierten Gerät werden mit denen aus dem physikalischen Gerät überschrieben.
Prozessdaten bearbeiten¶
Sie können sich die aktuellen Prozessdaten des Geräts anzeigen. Die Prozessdaten werden automatisch alle 500 ms aktualisiert.
Warnung
UNFALLGEFAHR! Durch das Schreiben der Prozessdaten können elektrische Signale und Daten von Sensoren verändert werden bzw. Aktoren ausgelöst werden. Stellen Sie vor dem Schreiben der Prozessdaten sicher, dass es durch das Schreiben der Daten nicht zu Unfällen oder Schäden kommen kann. Die Funktion darf nicht genutzt werden, wenn es durch das Schreiben von Prozessdaten zu Unfällen/Schäden kommen kann.
Bemerkung
Die Prozessdaten können nicht geschrieben werden, wenn das IO-Link-Netzwerk-Modul, an dem das IO-Link-Gerät hängt, mit einer SPS verbunden ist.
Prozessdaten anzeigen¶
Klicken Sie in der Funktionsleiste Topologie.
Wählen Sie unter Balluff-Projekt das gewünschte Gerät.
Die Detailansicht für das gewählte Gerät wird angezeigt.
Öffnen Sie die Registerkarte Prozessdaten.
Die Prozessdaten des Geräts werden angezeigt:
Prozessdatenausgänge ändern¶
Sie können bestimmte Prozessdatenausgänge beeinflussen, falls das aktuell betrachtete IO-Link Gerät dies unterstützt.
Wählen Sie unter Process Data Out aus der Liste, den Parameter, dessen Output ändern wollen aus.
Die Prozessdaten werden entsprechend Ihrer Auswahl gesetzt.
Bytes und Bits des Prozessdatenwerts anzeigen¶
Sie können sich anzeigen lassen, in welchem Bit oder Byte ein bestimmter Prozessdatenwert enthalten ist.
Fahren Sie mit dem Mauszeiger über einen bestimmten Prozessparameter.
Das entsprechende Byte oder Bit wird Ihnen blau hinterlegt angezeigt.
Output voltage = 00001111 (Byte 0)¶
ISDU-Parameter bearbeiten¶
ISDU dient zur azyklischen Übertragung von Parameterdaten. Sie haben Zugriff auf die ISDU-Parameter (Indexed Service Data Unit) über Index und Subindex. Die Daten werden im rohen hex-Format angezeigt. Sie können diese Funktion auch für generische IO-Link-Geräte nutzen, wenn keine IODD gefunden wurde.
Klicken Sie in der Funktionsleiste Topologie.
Wählen Sie unter Balluff-Projekt das gewünschte Gerät.
Die Detailansicht für das gewählte Gerät wird angezeigt.
Öffnen Sie die Registerkarte Parameter.
Die ISDU-Parameter des Geräts werden angezeigt:
Geben Sie einen Wert für den Index und den Subindex ein.
Klicken Sie SCHREIBEN, um die Werte in das Gerät zu schreiben oder klicken Sie LESEN, um die aktuellen Parameterwerte zu lesen.
BCM-Geräte mit Konfigurator konfigurieren¶
Der BCM-Konfigurations-Assistent ermöglicht die einfache Konfiguration von BCM-Sensoren für die Vibrationsüberwachung von Motoren, Pumpen, Lüftern oder Kompressoren. Dabei werden Grenzwerte für Vibrationen abhängig von der Leistungsklasse des Aggregats und anhand etablierter ISO-Standards festgelegt. Es werden die folgenden BCM-Sensoren von Balluff unterstützt:
BCM0001 (BCM R15E-001-DI00-01,5-S4)
BCM0002 (BCM R15E-002-DI00-01,5-S4)
BCM R16E-004-CI01-01,5-S4
BCM R16E-004-CI02-01,5-S4
Für die Aggregate werden dabei die folgenden ISO-Standards angewendet:
Motoren: ISO 20816-3
Pumpen: ISO 10816-7
Lüfter: ISO 14694
Kompressoren: ISO 10816-3 und ISO 20816-3
Wird das zu überwachende Aggregat nicht durch einen der aufgeführten ISO-Standards abgedeckt, sind für sinnvolle Grenzwerte Erfahrungswerte zu ermitteln.
Bemerkung
Der Konfigurator steht nur zur Verfügung, wenn ein BCM-Gerät physikalisch vorhanden ist.
BCM-Konfiguration laden¶
Wenn Sie für den Sensor bereits eine BCM-Konfiguration erstellt haben, können Sie diese laden und bearbeiten.
Klicken Sie in der Funktionsleiste Topologie.
Wählen Sie unter Balluff-Projekt das gewünschte Gerät.
Die Detailansicht für das gewählte Gerät wird angezeigt.
Öffnen Sie die Registerkarte Konfigurator.
Der BCM-Konfigurator wird angezeigt.
Um eine vorgefertigte BCM-Konfiguration zu laden, klicken Sie
.
Der Datei-Explorer wird geöffnet.
Navigieren Sie zur gewünschten BCM-Konfigurationsdatei, und klicken Sie Öffnen.
Die BCM-Konfiguration mit den bestehenden Überwachungsfunktionen wird angezeigt.
BCM-Konfiguration erstellen¶
Klicken Sie in der Funktionsleiste Topologie.
Wählen Sie unter Balluff-Projekt das gewünschte Gerät.
Die Detailansicht für das gewählte Gerät wird angezeigt.
Öffnen Sie die Registerkarte Konfigurator.
Der BCM-Konfigurator wird angezeigt.
Um eine neue Konfiguration zu erstellen, wählen Sie den zu überwachenden Maschinentyp aus.
Der Konfigurationsassistent für den zu überwachenden Maschinentyp wird gestartet:
Schritt 1: Überwachungsfunktion (Beispiel: „ISO 20816-3“)¶
Wählen Sie die Überwachungsfunktion und klicken Sie Weiter.
Wählen Sie die Eingangsdaten. Für den Maschinentyp „Motor“ sind dies die folgenden:
Leistungsklasse
Achshöhe
Drehzahlbereich
Unterbau
Ausrichtung der Drehachse
Klicken Sie WEITER.
Der Schritt „Alarmgrenzen“ wird angezeigt. Hier werden Ihnen die entsprechend dem jeweiligen ISO-Standard vorausgewählten Schwellwerte für die Vibrationen angezeigt. Diese können Sie noch individuell an Ihre Bedürfnisse anpassen.
Stellen Sie die gewünschten Grenzwerte ein und klicken Sie WEITER.
Die Überwachungsfunktion ist vollständig konfiguriert.
Vergeben Sie einen Namen für die Überwachungsfunktion.
Um die Überwachungsfunktion direkt auf den Sensor zu laden, klicken Sie Überwachungsfunktion hochladen.
Um eine neue Überwachungsfunktion zu erstellen, klicken Sie Neue Überwachungsfunktion erstellen.
Um den Konfigurator zu beenden, klicken Sie Fertig.
BCM-Konfiguration auf Geräte hochladen¶
Laden Sie die BCM-Konfiguration, siehe BCM-Konfiguration laden.
Klicken Sie Auf Gerät hochladen.
Die Überwachungsfunktionen werden auf die Geräte hochgeladen.
BCM-Konfiguration hinzufügen¶
Sie können pro BCM-Konfiguration bis zu 3 Überwachungsfunktionen hinzufügen.
Laden Sie die BCM-Konfiguration, siehe BCM-Konfiguration laden.
Klicken Sie Überwachungsfunktion hinzufügen.
Der Konfigurationsassistent für den zu überwachenden Maschinentyp wird gestartet.
Erstellen Sie die Überwachungsfunktion, siehe BCM-Konfiguration erstellen, ab Schritt 4.
Überwachungsfunktionen einer BCM-Konfiguration löschen¶
Sie können eine oder alle Überwachungsfunktionen einer BCM-Konfiguration löschen:
Laden Sie die BCM-Konfiguration, siehe BCM-Konfiguration laden.
Um eine Überwachungsfunktion zu löschen, klicken Sie
.
Folgende Warnmeldung erscheint.
Klicken Sie Löschen.
Die Überwachungsfunktion wird gelöscht.
Um alle bestehenden Überwachungsfunktionen in einem Schritt zu löschen, klicken Sie Alle löschen.
Folgende Warnmeldung erscheint.
Klicken Sie Löschen.
Alle Überwachungsfunktionen werden gelöscht.
BCM-Konfiguration herunterladen¶
Laden Sie die BCM-Konfiguration, siehe BCM-Konfiguration laden.
Klicken Sie
.
Der Datei-Explorer wird geöffnet.
Geben Sie einen Dateinamen an, navigieren Sie zum gewünschten Speicherort, und klicken Sie Speichern.
Die BCM-Konfiguration wird als Datei gespeichert.
BCM-Konfiguration ausdrucken¶
Laden Sie die BCM-Konfiguration, siehe BCM-Konfiguration laden.
Klicken Sie Konfigurationsansicht.
Der Windows-Druckdialog wird geöffnet.
Wählen Sie die gewünschten Druckeinstellungen.
Ein Dokument mit den getroffenen Einstellungen der BCM-Konfiguration wird erstellt und gedruckt.
BCM-Konfiguration editieren¶
Laden Sie die BCM-Konfiguration, siehe BCM-Konfiguration laden.
Klicken Sie
.
Der Konfigurationsassistent für die Überwachungsfunktion wird gestartet.
Bearbeiten Sie die Überwachungsfunktion, siehe BCM-Konfiguration erstellen, ab Schritt 5.
BCM-Konfiguration importieren¶
Laden Sie die BCM-Konfiguration, siehe BCM-Konfiguration laden.
Klicken Sie
.
Die folgende Meldung erscheint.
Klicken Sie Akzeptieren.
Der Datei-Explorer wird geöffnet.
Navigieren Sie zur gewünschten Datei, und klicken Sie Öffnen.
Die BCM-Konfiguration wird importiert.
BTL-Geräte mit Konfigurator konfigurieren¶
Das BET unterstützt Sie bei der Konfiguration von BTL-Geräten. Auf der Registerkarte KONFIGURATOR finden Sie die wichtigsten Einstellmöglichkeiten und Parameter, die Sie für die Konfiguration der BTL-Geräte benötigen. Grundsätzlich können Sie die BTL-Geräte auch über die Registerkarte PARAMETER parametrieren.
Bemerkung
Der Konfigurator steht nur zur Verfügung, wenn ein BTL-Gerät physikalisch vorhanden ist.
Ausgänge konfigurieren¶
Sie können für jeden der zwei Ausgänge einen der beiden Magnete auswählen und mit einer Funktion belegen.
Wählen Sie unter Positionsgeber Auswählen den Magneten aus, dem Sie dem Ausgang zuweisen möchten. Wählen Sie unter Funktion Auswählen die Funktion aus, die Sie dem Ausgang zuweisen möchten:
Position: Mißt die aktuelle Position des Magneten.
Positionsdifferenz: Mißt die Differenz zwischen zwei Magneten.
Geschwindigkeit: Mißt die Geschwindigkeitsänderung des Magneten.
Meßbereich definieren¶
Innerhalb des vom BTL-Geräts vorgegebenen Meßbereichs können Sie durch die Angabe eines Nullpunkts und eines Endpunkts den Meßbereich des jeweiligen Ausgangs definieren. Die Kennlinie des BTL-Geräts wird dabei entsprechend Ihrer Änderungen angezeigt:
Bereich |
Bedeutung |
|---|---|
a |
Außerhalb des Meßbereichs, BTL-Gerät schaltet Error. |
b |
Toleranzbereich Nullpunkt |
c |
Definierter Meßbereich |
d |
Toleranzbereich Endpunkt |
e |
Außerhalb des Meßbereichs, BTL-Gerät schaltet Error. |
Geben Sie unter Nullpunkt den Nullpunkt und unter Endpunkt den Endpunkt des Meßbereichs ein. Alternativ können Sie den Schieberegler dafür benutzen.
Das Diagramm mit dem aktuellen Meßbereich wird entsprechend Ihrer Eingaben aktualisiert:
Beispiel: Nullpunkt = 0, Endpunkt = 800¶
Beispiel: Nullpunkt = 100, Endpunkt = 500¶
Um eine Position zu übernehmen, klicken Sie Schreiben. Um eine Position zusätzlich direkt ins Gerät zu schreiben, klicken Sie Teach.
Optional: Ändern Sie bei Bedarf die Einheit des Meßbereichs (X-Achse der Kennlinie). Wählen Sie dazu die gewünschte Einheit aus der Drop-Down-Liste:
Um die den Meßpunkten enstprechenden Ausgangsspannungen des BTL-Geräts zu verändern, klicken Sie Mehr Parameter.
Die Eingabefelder für die Ausgangsspannungen (Y-Achse) werden angezeigt:
Geben Sie die gewünschten Ausgangsspannungen ein:
Die Kennlinie des BTL-Geräts ändert sich entsprechend:
Beispiel: Nullpunkt = 8000 mV¶
Klicken Sie Alle Parameter Schreiben, um die geänderten Werte ins BTL-Gerät zu schreiben.
Die Werte werden entsprechend Ihrer Eingabe ins BTL-Gerät geschrieben. Damit ist die Konfiguration abgeschlossen.
Sensoreinstellungen zurücksetzen¶
Sie haben zwei Möglichkeiten, die aktuellen Werte des BTL-Geräts zurückzusetzen:
Sie können die Einstellungen für eine technologiespezifische Anwendung auf einen vordefinierten Ausgangswert zurücksetzten, ohne das die Verbindung zum BTL-Gerät unterbrochen werden muss.
Sie können die Werte auf den Auslieferungszustand zurücksetzen.
Um das BTL-Gerät auf den Auslieferungsstand zurückzusetzen, klicken Sie Werkseinstellung Setzen.
Um den die technologiespezifische Anwendung des BTL-Geräts auf die vordefinierten Werte zurückzusetzen, klicken Sie Anwendung Rücksetzen.
Sensorkennlinie invertieren¶
Sie können den Nullpunktwert und den Endpunktwert vertauschen und so die Kennlinie invertieren.
Um die Sensorkennlinie zu invertieren, klicken Sie Mehr Parameter, und dann Kennlinie invertieren.
Die Sensorkennlinie wird invertiert.
Beispiel: Invertierte Kennlinie¶
Parameterwerte vertauschen¶
Sie können die Parameterwerte von Ausgang 1 und Ausgang 2 vertauschen.
Um die Parameterwerte zu vertauschen, klicken Sie
und wählen Sie Werte vertauschen.
Die Parameterwerte von Ausgang 1 und Ausgang 2 werden vertauscht.
Parameterwerte kopieren¶
Sie können die Parameterwerte zwischen den Ausgängen kopieren.
Um die Parameterwerte zu kopieren, klicken Sie
und wählen Sie Werte von Ausgang 1 nach Ausgang 2 kopieren oder Werte von Ausgang 2 nach Ausgang 1 kopieren.
Die Parameterwerte werden entsprechend kopiert.


