Geräte-Details anzeigen und bearbeiten

17.03.2026 | 3292 Wörter | 16 min Lesedauer

Die Detailansicht ermöglicht Ihnen nähere Kontrolle und Übersicht über spezifische Geräte. In dieser Ansicht können Sie Parameter einstellen und Diagnosen vornehmen. Die Detailansicht verändert sich dynamisch abhängig davon, welche Gerätekategorie aufgerufen wird. Die Hauptunterschiede befinden sich zwischen IO-Link-Netzwerk-Modulen und IO-Link-Geräten. Abhängig von der Benutzerrolle und dem Status der SPS können Sie Parameter am IO-Link-Gerät bzw. -Netzwerk-Modul verändern.

Übersicht Netzwerk-Modul-Details

_images/w_Overview_BNI.jpg

Pos.

Beschreibung

1

Zeigt die wichtigsten Informationen zur Identifizierung des Netzwerk-Moduls:
- Produkt-ID
- Gerätename
- Hersteller-ID

2

Blendet weitere Netzwerk-Modul-Details ein.

3

Aktualisiert die Anzeige der Gerätedetails.

4

Läßt die LEDs des Netzwerk-Moduls zur einfachen Identifizierung blinken.

5

Öffnet das Webinterface im Browser.

6

Anzeigebereich der Gerätedetails.

7

Zeigt den Zustand der Verbindungen.

Übersicht Gerätedetails

_images/w_device_details.jpg

Pos.

Beschreibung

1

Zeigt die wichtigsten Informationen zur Identifizierung des Geräts:
- Produkt-ID
- Geräte-ID
- Hersteller

2

Blendet weitere Gerätedetails ein.

3

Aktualisiert die Anzeige der Gerätedetails.

4

Anzeigebereich der Gerätedetails.

Allgemeine Bedienung

Detailansicht anzeigen

  1. Klicken Sie in der Funktionsleiste Topologie.

  2. Wählen Sie unter Balluff-Projekt das Netzwerk-Modul oder das Geräte, dessen Details Sie sich ansehen möchten.

  Die Detailansicht des gewünschten Netzwerk-Moduls oder Geräts wird angezeigt.

Detailansicht aktualisieren

  Öffnen Sie die Detailansicht, und klicken Sie .

  Der Status der Geräte wird aktualisiert.

Bemerkung

Das BET aktualisiert den Gerätestatus in der Detailansicht nicht selbstständig. Der anzeigte Zustand kann deshalb vom tatsächlichen Zustand abweichen.

Geräte bearbeiten

In der Detailansicht für Geräte können Sie folgende Daten bearbeiten:

  • Geräteparameter

  • Prozessdaten

  • ISDU-Parameter

Bemerkung

Abhängig vom IO-Link-Gerät können noch weitere Daten angezeigt werden, z. B. Diagnoseinformationen, Beobachtungen oder ein Konfigurator.

Geräte parametrieren

Die angezeigten Parameter sind abhängig von der jeweiligen Gerätebeschreibungsdatei. Details zu den einzelnen Parametern finden Sie in der Benutzerdokumentation der Geräte. Parameter, für die die Option SCHREIBEN vorhanden ist, können in das physikalische Gerät geschrieben werden.

Geräteparameter einblenden

Für die Registerkarten Identifikation, Parameter und Prozessdaten können Sie die Menge der angezeigten Informationen filtern.

  1. Klicken Sie in der Funktionsleiste Topologie.

  2. Wählen Sie unter Balluff-Projekt das gewünschte Gerät.

_images/Select_Device.jpg

  Die Detailansicht für das gewählte Gerät wird angezeigt.

  1. Öffnen Sie die Registerkarte Parameter.

_images/w_Parameterdarstellung.jpg

Beispiel: Registerkarte PARAMETER

Geräteparameter einstellen

Gerätebeschreibungsdateien (IODDs) geben dem BET vor, wie die Parameter angezeigt werden, und ob die Parameter verändert werden dürfen. Weitere Informationen über die Auswirkungen der Parametereinstellungen finden Sie in der Betriebsanleitung der entsprechenden Geräte.

Wenn Sie einen Parameter ändern, wird dies durch einen geänderten Gerätestatus angezeigt. Rechts neben dem Feld zum Parameternamen wird der Status des Parameters mit Symbolen anzeigt. Der Gerätestatus wird nur dann aktualisiert, wenn Sie Änderungen in das physikalische Gerät schreiben oder den Geräteparameter aus dem Gerät lesen.

Folgende Gerätestatus sind möglich:

Symbol

Status

Beschreibung

Ohne
Symbol

Parameter:
Standardwert

Der angezeigte Parameterwert ist der Standardwert
der IODD. Er kann vom tatsächlichen Wert
im Gerät abweichen.

Parameter:
Lesen/Schreiben erfolgreich

Der angezeigte Parameter wurde erfolgreich
aus dem Gerät gelesen oder nach einer
Änderung erfolgreich in das Gerät geschrieben.

Parameter geändert

Der Wert wurde geändert,
jedoch noch nicht ins Gerät übertragen.
Klicken Sie SCHREIBEN, wird der Wert ins
Gerät übertragen (bei erfolgreicher Ausführung
erscheint der grüne Haken).

Parameter:
Fehler beim Lesen/Schreiben

Beim Lesen oder Schreiben des Parameters ist
ein Fehler aufgetreten. Falls andere Parameter
erfolgreich gelesen wurden, aber ein oder
mehrere Parameter des Geräts nicht,
dann unterstützt das angeschlossene Gerät
nicht alle Einstellungen der IODD. Weitere
Informationen finden Sie in der Gerätedokumentation.

  1. Klicken Sie in der Funktionsleiste Topologie.

  2. Wählen Sie unter Balluff-Projekt das gewünschte Gerät.

  Die Detailansicht für das gewählte Gerät wird angezeigt.

  1. Öffnen Sie die Registerkarte Parameter.

  Die Parameter des IO-Link-Geräts werden angezeigt.

  1. Verändern Sie den gewünschten Parameter. Sie können nur die Parameter ändern, für die die Funktion SCHREIBEN verfügbar ist.

  Der Parameter wird geändert und mit einem -Symbol gekennzeichnet.

  1. Klicken Sie SCHREIBEN, um den geänderten Wert and das physikalische Gerät zu übertragen.

Parameter aus Gerät laden

Sie können die projektierten Parameterwerte mit den aktuellen Parameterwerten aus dem physikalischen Gerät überschreiben. Sie haben dabei die Möglichkeit zu wählen, ob für das projektierte Gerät alle oder nur bestimmte Parameter überschrieben werden sollen.

  1. Wählen Sie in der Topologie das gewünschte IO-Link-Gerät, und klicken Sie die Registerkarte Parameter.

  Die Detailansicht erscheint im Arbeitsbereich.

  1. Wählen Sie im LESEN oder Alles lesen.

  Die Parameter aus dem physikalischen Gerät werden ins Projekt geladen:

_images/w_daten_aus_geraet_laden.jpg

Parameter ins Gerät schreiben

Sie können die Parameterwerte aus dem physikalischen Gerät mit den Parameterwerten aus dem projektierten Gerät überschreiben. Sie haben dabei die Möglichkeit zu wählen, ob in das physikalische Gerät alle oder nur bestimmte Parameter geschrieben werden sollen.

Bemerkung

Diese Funktion können Sie nur ausführen, wenn keine SPS angeschlossen ist, da die Parameter dann nicht verändert werden dürfen.

Warnung

UNFALLGEFAHR! Durch das Verändern von Parameterdaten können Schaltpunkte und Daten von IO-Link-Geräten verändert werden. Vor dem Zurücksetzen/Schreiben der Änderungen ist sicherzustellen, dass es durch die Veränderung nicht zu Unfällen oder Schäden kommen kann. Die Funktion darf nicht genutzt werden, wenn es durch das Lesen/Schreiben von Prozessdaten zu Unfällen/Schäden kommen kann.

  1. Wählen Sie in der Topologie das gewünschte IO-Link-Gerät, und klicken Sie die Registerkarte Parameter.

  Die Detailansicht erscheint im Arbeitsbereich.

  1. Wählen Sie Schreiben oder Alle schreiben.

  Die Parameter aus dem projektierten Gerät werden mit denen aus dem physikalischen Gerät überschrieben.

_images/w_daten_ins_geraet_schreiben.jpg

Bemerkung

Falls Sie die Standartwerte für bestimmte Parameter wiederherstellen möchten, klicken Sie auf Standardwert wieder herstellen

_images/wiederherstellen.jpg

Prozessdaten bearbeiten

Sie können sich die aktuellen Prozessdaten des Geräts anzeigen. Die Prozessdaten werden automatisch alle 500 ms aktualisiert.

Warnung

UNFALLGEFAHR! Durch das Schreiben der Prozessdaten können elektrische Signale und Daten von Sensoren verändert werden bzw. Aktoren ausgelöst werden. Stellen Sie vor dem Schreiben der Prozessdaten sicher, dass es durch das Schreiben der Daten nicht zu Unfällen oder Schäden kommen kann. Die Funktion darf nicht genutzt werden, wenn es durch das Schreiben von Prozessdaten zu Unfällen/Schäden kommen kann.

Bemerkung

Die Prozessdaten können nicht geschrieben werden, wenn das IO-Link-Netzwerk-Modul, an dem das IO-Link-Gerät hängt, mit einer SPS verbunden ist.

Prozessdaten anzeigen

  1. Klicken Sie in der Funktionsleiste Topologie.

  2. Wählen Sie unter Balluff-Projekt das gewünschte Gerät.

  Die Detailansicht für das gewählte Gerät wird angezeigt.

  1. Öffnen Sie die Registerkarte Prozessdaten.

  Die Prozessdaten des Geräts werden angezeigt:

_static/images/media/w_Prozessdaten.jpg

Prozessdatenausgänge ändern

Sie können bestimmte Prozessdatenausgänge beeinflussen, falls das aktuell betrachtete IO-Link Gerät dies unterstützt.

  Wählen Sie unter Process Data Out aus der Liste, den Parameter, dessen Output ändern wollen aus.

_images/w_prozessdaten_output_aendern.jpg

  Die Prozessdaten werden entsprechend Ihrer Auswahl gesetzt.

Bytes und Bits des Prozessdatenwerts anzeigen

Sie können sich anzeigen lassen, in welchem Bit oder Byte ein bestimmter Prozessdatenwert enthalten ist.

  Fahren Sie mit dem Mauszeiger über einen bestimmten Prozessparameter.

  Das entsprechende Byte oder Bit wird Ihnen blau hinterlegt angezeigt.

_images/w_prozessdaten_bitanzeige.jpg

Output voltage = 00001111 (Byte 0)

ISDU-Parameter bearbeiten

ISDU dient zur azyklischen Übertragung von Parameterdaten. Sie haben Zugriff auf die ISDU-Parameter (Indexed Service Data Unit) über Index und Subindex. Die Daten werden im rohen hex-Format angezeigt. Sie können diese Funktion auch für generische IO-Link-Geräte nutzen, wenn keine IODD gefunden wurde.

  1. Klicken Sie in der Funktionsleiste Topologie.

  2. Wählen Sie unter Balluff-Projekt das gewünschte Gerät.

  Die Detailansicht für das gewählte Gerät wird angezeigt.

  1. Öffnen Sie die Registerkarte Parameter.

  Die ISDU-Parameter des Geräts werden angezeigt:

_images/w_ISDU_Parameter.jpg
  1. Geben Sie einen Wert für den Index und den Subindex ein.

  2. Klicken Sie SCHREIBEN, um die Werte in das Gerät zu schreiben oder klicken Sie LESEN, um die aktuellen Parameterwerte zu lesen.

BCM-Geräte mit Konfigurator konfigurieren

Der BCM-Konfigurations-Assistent ermöglicht die einfache Konfiguration von BCM-Sensoren für die Vibrationsüberwachung von Motoren, Pumpen, Lüftern oder Kompressoren. Dabei werden Grenzwerte für Vibrationen abhängig von der Leistungsklasse des Aggregats und anhand etablierter ISO-Standards festgelegt. Es werden die folgenden BCM-Sensoren von Balluff unterstützt:

  • BCM0001 (BCM R15E-001-DI00-01,5-S4)

  • BCM0002 (BCM R15E-002-DI00-01,5-S4)

  • BCM R16E-004-CI01-01,5-S4

  • BCM R16E-004-CI02-01,5-S4

Für die Aggregate werden dabei die folgenden ISO-Standards angewendet:

  • Motoren: ISO 20816-3

  • Pumpen: ISO 10816-7

  • Lüfter: ISO 14694

  • Kompressoren: ISO 10816-3 und ISO 20816-3

Wird das zu überwachende Aggregat nicht durch einen der aufgeführten ISO-Standards abgedeckt, sind für sinnvolle Grenzwerte Erfahrungswerte zu ermitteln.

Bemerkung

Der Konfigurator steht nur zur Verfügung, wenn ein BCM-Gerät physikalisch vorhanden ist.

BCM-Konfiguration laden

Wenn Sie für den Sensor bereits eine BCM-Konfiguration erstellt haben, können Sie diese laden und bearbeiten.

  1. Klicken Sie in der Funktionsleiste Topologie.

  2. Wählen Sie unter Balluff-Projekt das gewünschte Gerät.

  Die Detailansicht für das gewählte Gerät wird angezeigt.

  1. Öffnen Sie die Registerkarte Konfigurator.

  Der BCM-Konfigurator wird angezeigt.

_images/w_BCM_Overview.JPG
  1. Um eine vorgefertigte BCM-Konfiguration zu laden, klicken Sie .

   Der Datei-Explorer wird geöffnet.

  1. Navigieren Sie zur gewünschten BCM-Konfigurationsdatei, und klicken Sie Öffnen.

  Die BCM-Konfiguration mit den bestehenden Überwachungsfunktionen wird angezeigt.

_images/w_BCM_Configuration_Overview.jpg

BCM-Konfiguration erstellen

  1. Klicken Sie in der Funktionsleiste Topologie.

  2. Wählen Sie unter Balluff-Projekt das gewünschte Gerät.

  Die Detailansicht für das gewählte Gerät wird angezeigt.

  1. Öffnen Sie die Registerkarte Konfigurator.

  Der BCM-Konfigurator wird angezeigt.

_images/w_BCM_Overview.JPG
  1. Um eine neue Konfiguration zu erstellen, wählen Sie den zu überwachenden Maschinentyp aus.

  Der Konfigurationsassistent für den zu überwachenden Maschinentyp wird gestartet:

_images/w_BCM_Standard.JPG

Schritt 1: Überwachungsfunktion (Beispiel: „ISO 20816-3“)

  1. Wählen Sie die Überwachungsfunktion und klicken Sie Weiter.

  2. Wählen Sie die Eingangsdaten. Für den Maschinentyp „Motor“ sind dies die folgenden:

    • Leistungsklasse

    • Achshöhe

    • Drehzahlbereich

    • Unterbau

    • Ausrichtung der Drehachse

_images/w_BCM_Eingangsdaten.JPG
  1. Klicken Sie WEITER.

  Der Schritt „Alarmgrenzen“ wird angezeigt. Hier werden Ihnen die entsprechend dem jeweiligen ISO-Standard vorausgewählten Schwellwerte für die Vibrationen angezeigt. Diese können Sie noch individuell an Ihre Bedürfnisse anpassen.

_images/w_BCM_Alarm.JPG
  1. Stellen Sie die gewünschten Grenzwerte ein und klicken Sie WEITER.

  Die Überwachungsfunktion ist vollständig konfiguriert.

  1. Vergeben Sie einen Namen für die Überwachungsfunktion.

_images/w_BCM_Save_Sconfiguration.JPG
  1. Um die Überwachungsfunktion direkt auf den Sensor zu laden, klicken Sie Überwachungsfunktion hochladen.

  2. Um eine neue Überwachungsfunktion zu erstellen, klicken Sie Neue Überwachungsfunktion erstellen.

  3. Um den Konfigurator zu beenden, klicken Sie Fertig.

BCM-Konfiguration auf Geräte hochladen

  1. Laden Sie die BCM-Konfiguration, siehe BCM-Konfiguration laden.

  2. Klicken Sie Auf Gerät hochladen.

  Die Überwachungsfunktionen werden auf die Geräte hochgeladen.

_images/w_BCM_Configuration_Upload.JPG

BCM-Konfiguration hinzufügen

Sie können pro BCM-Konfiguration bis zu 3 Überwachungsfunktionen hinzufügen.

  1. Laden Sie die BCM-Konfiguration, siehe BCM-Konfiguration laden.

  2. Klicken Sie Überwachungsfunktion hinzufügen.

  Der Konfigurationsassistent für den zu überwachenden Maschinentyp wird gestartet.

  1. Erstellen Sie die Überwachungsfunktion, siehe BCM-Konfiguration erstellen, ab Schritt 4.

Überwachungsfunktionen einer BCM-Konfiguration löschen

Sie können eine oder alle Überwachungsfunktionen einer BCM-Konfiguration löschen:

  1. Laden Sie die BCM-Konfiguration, siehe BCM-Konfiguration laden.

  2. Um eine Überwachungsfunktion zu löschen, klicken Sie .

  Folgende Warnmeldung erscheint.

_images/w_delete_BCM.jpg
  1. Klicken Sie Löschen.

  Die Überwachungsfunktion wird gelöscht.

  1. Um alle bestehenden Überwachungsfunktionen in einem Schritt zu löschen, klicken Sie Alle löschen.

  Folgende Warnmeldung erscheint.

_images/w_delete_all_BCM.jpg
  1. Klicken Sie Löschen.

  Alle Überwachungsfunktionen werden gelöscht.

BCM-Konfiguration herunterladen

  1. Laden Sie die BCM-Konfiguration, siehe BCM-Konfiguration laden.

  2. Klicken Sie .

  Der Datei-Explorer wird geöffnet.

  1. Geben Sie einen Dateinamen an, navigieren Sie zum gewünschten Speicherort, und klicken Sie Speichern.

  Die BCM-Konfiguration wird als Datei gespeichert.

BCM-Konfiguration ausdrucken

  1. Laden Sie die BCM-Konfiguration, siehe BCM-Konfiguration laden.

  2. Klicken Sie Konfigurationsansicht.

  Der Windows-Druckdialog wird geöffnet.

  1. Wählen Sie die gewünschten Druckeinstellungen.

  Ein Dokument mit den getroffenen Einstellungen der BCM-Konfiguration wird erstellt und gedruckt.

BCM-Konfiguration editieren

  1. Laden Sie die BCM-Konfiguration, siehe BCM-Konfiguration laden.

  2. Klicken Sie .

  Der Konfigurationsassistent für die Überwachungsfunktion wird gestartet.

  1. Bearbeiten Sie die Überwachungsfunktion, siehe BCM-Konfiguration erstellen, ab Schritt 5.

BCM-Konfiguration importieren

  1. Laden Sie die BCM-Konfiguration, siehe BCM-Konfiguration laden.

  2. Klicken Sie .

  Die folgende Meldung erscheint.

_images/w_BCM_import.jpg
  1. Klicken Sie Akzeptieren.

  Der Datei-Explorer wird geöffnet.

  1. Navigieren Sie zur gewünschten Datei, und klicken Sie Öffnen.

  Die BCM-Konfiguration wird importiert.

BTL-Geräte mit Konfigurator konfigurieren

Das BET unterstützt Sie bei der Konfiguration von BTL-Geräten. Auf der Registerkarte KONFIGURATOR finden Sie die wichtigsten Einstellmöglichkeiten und Parameter, die Sie für die Konfiguration der BTL-Geräte benötigen. Grundsätzlich können Sie die BTL-Geräte auch über die Registerkarte PARAMETER parametrieren.

Bemerkung

Der Konfigurator steht nur zur Verfügung, wenn ein BTL-Gerät physikalisch vorhanden ist.

Ausgänge konfigurieren

Sie können für jeden der zwei Ausgänge einen der beiden Magnete auswählen und mit einer Funktion belegen.

Wählen Sie unter Positionsgeber Auswählen den Magneten aus, dem Sie dem Ausgang zuweisen möchten. Wählen Sie unter Funktion Auswählen die Funktion aus, die Sie dem Ausgang zuweisen möchten:

  • Position: Mißt die aktuelle Position des Magneten.

  • Positionsdifferenz: Mißt die Differenz zwischen zwei Magneten.

  • Geschwindigkeit: Mißt die Geschwindigkeitsänderung des Magneten.

Meßbereich definieren

Innerhalb des vom BTL-Geräts vorgegebenen Meßbereichs können Sie durch die Angabe eines Nullpunkts und eines Endpunkts den Meßbereich des jeweiligen Ausgangs definieren. Die Kennlinie des BTL-Geräts wird dabei entsprechend Ihrer Änderungen angezeigt:

_images/g_BTL_Diagramm_0.jpg

Bereich

Bedeutung

a

Außerhalb des Meßbereichs, BTL-Gerät schaltet Error.

b

Toleranzbereich Nullpunkt

c

Definierter Meßbereich

d

Toleranzbereich Endpunkt

e

Außerhalb des Meßbereichs, BTL-Gerät schaltet Error.

  1. Geben Sie unter Nullpunkt den Nullpunkt und unter Endpunkt den Endpunkt des Meßbereichs ein. Alternativ können Sie den Schieberegler dafür benutzen.
      Das Diagramm mit dem aktuellen Meßbereich wird entsprechend Ihrer Eingaben aktualisiert:

_images/w_BTL_Range1.jpg

Beispiel: Nullpunkt = 0, Endpunkt = 800

_images/w_BTL_Range2.jpg

Beispiel: Nullpunkt = 100, Endpunkt = 500

  1. Um eine Position zu übernehmen, klicken Sie Schreiben. Um eine Position zusätzlich direkt ins Gerät zu schreiben, klicken Sie Teach.

  2. Optional: Ändern Sie bei Bedarf die Einheit des Meßbereichs (X-Achse der Kennlinie). Wählen Sie dazu die gewünschte Einheit aus der Drop-Down-Liste:

_images/w_BTL_Einheit.jpg
  1. Um die den Meßpunkten enstprechenden Ausgangsspannungen des BTL-Geräts zu verändern, klicken Sie Mehr Parameter.
      Die Eingabefelder für die Ausgangsspannungen (Y-Achse) werden angezeigt:

_images/w_BTL_More_Parameters_1.jpg
  1. Geben Sie die gewünschten Ausgangsspannungen ein:
       Die Kennlinie des BTL-Geräts ändert sich entsprechend:

_images/w_BTL_Changed_Parameters.jpg

Beispiel: Nullpunkt = 8000 mV

  1. Klicken Sie Alle Parameter Schreiben, um die geänderten Werte ins BTL-Gerät zu schreiben.
      Die Werte werden entsprechend Ihrer Eingabe ins BTL-Gerät geschrieben. Damit ist die Konfiguration abgeschlossen.

Sensoreinstellungen zurücksetzen

Sie haben zwei Möglichkeiten, die aktuellen Werte des BTL-Geräts zurückzusetzen:

  • Sie können die Einstellungen für eine technologiespezifische Anwendung auf einen vordefinierten Ausgangswert zurücksetzten, ohne das die Verbindung zum BTL-Gerät unterbrochen werden muss.

  • Sie können die Werte auf den Auslieferungszustand zurücksetzen.

  1. Um das BTL-Gerät auf den Auslieferungsstand zurückzusetzen, klicken Sie Werkseinstellung Setzen.

  2. Um den die technologiespezifische Anwendung des BTL-Geräts auf die vordefinierten Werte zurückzusetzen, klicken Sie Anwendung Rücksetzen.

Sensorkennlinie invertieren

Sie können den Nullpunktwert und den Endpunktwert vertauschen und so die Kennlinie invertieren.

  Um die Sensorkennlinie zu invertieren, klicken Sie Mehr Parameter, und dann Kennlinie invertieren.
  Die Sensorkennlinie wird invertiert.

_images/w_BTL_InvertCurve.jpg

Beispiel: Invertierte Kennlinie

Parameterwerte vertauschen

Sie können die Parameterwerte von Ausgang 1 und Ausgang 2 vertauschen.

  Um die Parameterwerte zu vertauschen, klicken Sie und wählen Sie Werte vertauschen.

  Die Parameterwerte von Ausgang 1 und Ausgang 2 werden vertauscht.

Parameterwerte kopieren

Sie können die Parameterwerte zwischen den Ausgängen kopieren.

  Um die Parameterwerte zu kopieren, klicken Sie und wählen Sie Werte von Ausgang 1 nach Ausgang 2 kopieren oder Werte von Ausgang 2 nach Ausgang 1 kopieren.

  Die Parameterwerte werden entsprechend kopiert.