EtherCAT-Integration

Bei der EtherCAT-Integration besteht das System aus folgenden Komponenten:

  • Busmaster

  • Busmodules/Slaves (hier das Busmodul BNI)

Gerätedaten

Um den Busmaster typgerecht zu parametrieren, liegen dem Busmodul BNI Gerätedaten in Form von drei ESI-Dateien bei.

Ein-/Ausgangspuffer

Im Eingangs- und Ausgangspuffer findet der Datenaustausch mit dem steuernden System statt. Die Größe dieser Puffer muss vom Master konfiguriert werden.

Projektierung

Hinweis

Vor der Verwendung dieser Funktion prüfen, ob das Modul IO‑Link unterstützt. Weitere Informationen zu IO‑Link‑fähigen Produktvarianten siehe: Unterstützte Produktvarianten

Bei der Projektierung wird das BNI-Busmodul als modulares Gerät abgebildet. Die zur Projektierung benötigten Gerätedaten sind in den ESI-Dateien hinterlegt. Die Datenmodule der Ein-/Ausgänge, der IO-Link Ports und eventueller Zusatzmodule werden in der Projektierungssoftware steckplatzbezogen dargestellt.

Die ESI-Dateien stellen die möglichen Datenmodule (Ein-/Ausgänge, IO-Link Ports unterschiedlicher Datenbreite und sonstige Zusatzmodule) zur Verfügung.

Zur Konfiguration des BNI werden die passenden Datenmodule einem bestimmten Steckplatz zugeordnet. Nicht benutzte Steckplätze können freigelassen werden.

Integration in Projektierungssoftware

Beispielhaft wird die Anbindung des BNI an eine Beckhoff TwinCAT Steuerung mit dem TwinCAT System Manager gezeigt. Die genaue Vorgehensweise hängt von der verwendeten Projektierungssoftware ab.

ESI-Dateien installieren

Die Gerätebeschreibung hat den folgenden Namen: Balluff BNI XG5-538-1B5-Z067 ECS V.x.x.x.xml

  • Die Datei in das entsprechende TwinCAT-Verzeichnis (im Standard: „C:\TwinCAT\3.1\Config\Io\EtherCAT“) kopieren.

    ⇒ Installierte Geräte sind ab dem nächsten Start des TwinCAT System Managers verfügbar.

Automatisch scannen

Voraussetzung

Vor dem Anschließen von Geräten an das EtherCAT-Netz muss sich das EtherCAT-System in einem sicheren, stromlosen Zustand befinden.

  1. Betriebsspannung einschalten und den TwinCAT System Manager im Config-Modus starten.

  2. BNI als Box scannen.

    ../../_images/Automatisch_Scannen.png

    Automatisch scannen

Gerät manuell anfügen

Voraussetzung

Vor dem Anschließen von Geräten an das EtherCAT-Netz muss sich das EtherCAT-System in einem sicheren, stromlosen Zustand befinden.

  1. Betriebsspannung einschalten und den TwinCAT System Manager im Config-Modus starten.

  2. Box anhängen.

    ../../_images/Geraet_manuell_anfuegen.png

    Gerät manuell anfügen

  3. Box wählen.

    ../../_images/Box_waehlen.png

    Box wählen

Notwendige Konfiguration am Gerät

Nach dem automatischen Scannen oder manuellen Hinzufügen erscheint das Gerät in der Baumstruktur von TwinCAT.

../../_images/Geraet_in_Baumstruktur.png

Gerät in Baumstruktur

Das BNI unterstützt EoE (Ethernet over EtherCAT). Um TwinCAT zu konfigurieren, im Reiter EtherCAT Erweiterte Einstellungen wählen.

Es muss zuerst ein gültiger DNS-Name und danach eine gültige IP-Adresse eingetragen werden.

../../_images/EoE-Konfiguration.png

EoE-Konfiguration

Station Alias konfigurieren

Der Stations Alias kann unter dem Reiter EtherCAT Erweiterte Einstellungen ausgewählt werden.

  1. ESC Access öffnen.

  2. E²PROM öffnen.

  3. Konfigurierter Sender wählen.

    ../../_images/Station_Alias.png

    Station Alias konfigurieren

Hinweis

Der neue Wert ist erst nach einem Reset gültig.

Netzwerkmodul konfigurieren

Hinweis

Vor der Verwendung dieser Funktion prüfen, ob das Modul IO‑Link unterstützt. Weitere Informationen zu IO‑Link‑fähigen Produktvarianten siehe: Unterstützte Produktvarianten

Das BNI ist ein modulares EtherCAT-Gerät. Das Gerät hat folgende Slot-Struktur:

Datenkonfiguration

Slot number

Meaning

1-8

IO-Link Ports

Hinweis

Die Summe der Ausgangsdaten darf 256 Byte nicht überschreiten.

../../_images/IO-Link-Modul_konfigurieren.png

Netzwerkmodul konfigurieren

Um die IO-Link Ports zu konfigurieren, muss den EtherCAT-Slots eine definierte Anzahl von Prozessdaten (Puffergröße) zugeordnet werden. Im TwinCAT System Manager funktioniert das wie folgt:

  1. Belegung eines IO-Link-Channels (oder Ports) mit x löschen.

  2. Der auf der linken Seite gewählte Channel mit < mit der auf der rechten Seite gewählten Modulkonfiguration bestücken.

  3. Konfiguration mit rNeustart von TwinCAT im Konfig-Modus an den EtherCAT-Slave übertragen.

Bitmapping und Funktion

Signale von konfigurierten Eingängen oder Ausgängen werden in den Modulen STD_IN_1bit (Eingänge Pin 4), Input Pin 2 (Eingänge Pin 2) sowie STD_OUT_1bit (Ausgänge Pin 4) und Output Pin 2 (Ausgänge Pin 2) abgebildet.

Hinweis

XG1-Geräte haben keine Ausgänge auf Pin 2.

Netzwerkmodule

Die IO-Link Module sind stets nach demselben Schema aufgebaut:

IOLI/Ox/xBytes

  • Anzahl der verwendeten Prozessdaten (sollte gleich oder größer als die Prozessdatenlänge des IO-Link-Devices sein)

  • E = Eingangsdaten

  • A = Ausgangsdaten

  • I/O = Eingangs- und Ausgangsdaten

Kurzschlüsse und Neustart-Bits

Das BNI startet automatisch neu, wenn ein Kurzschluss an einem der IO-Link-Ports auftritt. Es sind keine Neustart-Bits erforderlich.

Hinweis

Vor der Verwendung dieser Funktion prüfen, ob das Modul IO‑Link unterstützt. Weitere Informationen zu IO‑Link‑fähigen Produktvarianten siehe: Unterstützte Produktvarianten

Im IO-Link State wird der momentane Status jedes Ports angezeigt.

IO-Link State

Value

Status

0x_0

Port disabled

0x_3

Port in communication OP

0x_4

Port in communication COMSTOP

0x1_

Watchdog detected

0x2_

Internal Error

0x3_

Invalid Device ID

0x4_

Invalid Vendor ID

0x5_

Invalid IO-Link Version

0x7_

Invalid Cycle Time

0x8_

Invalid PD in length

0x9_

Invalid PD out length

0xA_

No device detected

0x0_

No error

0xD_

Voltage low

0xE_

Short circuit

0xF_

Unspecific error

Startup

Im Startup können die IO-Link-Ports und Ausgänge vorkonfiguriert werden. Weitere Informationen siehe Konfiguration ohne ESI.

Die Einträge werden beim Überspielen der Konfiguration übertragen.

../../_images/Startup.png

Startup

Konfiguration der Module

../../_images/Konfiguration_der_Module.png

Konfiguration der Module

Validierung

Keine Validierung: Validierung deaktiviert, jedes Device wird akzeptiert.

Kompatibilität: Hersteller-ID und Device-ID werden mit den Daten des Moduls verglichen. Nur bei Übereinstimmung, wird die IO-Link-Kommunikation gestartet.

Folgende Werte sind für die Einstellung der Validierung möglich:

Werte für die Validierung

Value

Validation

0

No validation

1

Compatible (VID + DID)

Die Validierung kann über das CoE-Objekt _zusätzliche IO-Link-Konfigurationsdaten _ für jeden Port mit Subindex 1 (Validierung und Backup) aktiviert werden. Die verwendeten Werte für die Validierung müssen im CoE-Objekt IO-Link-Konfigurationsdaten für jeden Port konfiguriert werden.

Parameterserver

Eingeschaltet : Datenhaltungsfunktionen aktiv, Parameterdaten und Identifikationsdaten des IO-Link-Devices werden remanent gespeichert.

Deaktiviert : Datenhaltungsfunktion deaktiviert, gespeicherte Daten bleiben gespeichert.

Gelöscht : Datenhaltungsfunktion deaktiviert, gespeicherte Daten werden gelöscht.

Upload freigegeben : Wählbar, ob ein Upload der Parameterdaten in die Datenhaltung des Netzwerkmodulports durchgeführt werden soll oder nicht. Wird der Upload freigegeben, startet der Master einen Upload der Parameterdaten, sobald ein Device einen Upload anfordert (Uploadflag gesetzt) oder wenn im Masterport keine Daten hinterlegt sind (z. B. nach Löschung der Daten oder vor dem ersten Daten-Upload).

Upload sperren : Wird der Upload gesperrt, wird kein Upload der Daten gestartet. Bei einer Upload-Anforderung vom IO-Link-Device wird im Falle unterschiedlicher Parametersätzen ein Download (sofern aktiviert) gestartet, da kein Upload durchgeführt werden darf.

Download freigeben : Wählbar, ob ein Download der Parameterdaten auf das IO-Link-Device durchgeführt werden soll oder nicht. Sobald sich die gespeicherten Parameterdaten im Parameterserver des Ports vom angeschlossenen IO-Link-Device unterscheiden und keine Upload-Anforderung vom IO-Link-Device vorhanden ist, wird ein Download durchgeführt.

Download sperren : Wird der Download gesperrt, findet ein Upload (sofern aktiviert) der Parameterdaten statt, unabhängig vom Uploadflag des IO-Link-Devices.

Upload und Download sperren : Werden Upload und Download gesperrt, findet kein Parameterdaten-Austausch statt. Das IO-Link-Device kommuniziert dann trotzdem mit dem IO-Link-Port.

Folgende Werte für die Einstellungen sind möglich:

Wert

Funktion

0x8X

einschalten

0x0X

ausschalten

0x40

löschen

0xX1

Upload einschalten

0xX2

Download einschalten

Der Datenspeicher kann über das CoE-Objekt zusätzliche IO-Link-Konfigurationsdaten für jeden Port mit Subindex 1 aktiviert werden (Validierung und Backup). Der Inhalt der Datenspeicherung über EtherCAT kann nicht gelesen oder geschrieben werden.

Hinweis

Nach dem Upload der Parameterdaten bleiben die Vendor-ID und Device-ID des angeschlossenen IO-Link-Device bis zum Löschen der Datensätze gespeichert.

Es findet beim Anlauf des angeschlossenen IO-Link-Devices eine Validierung statt. Nur ein IO-Link-Device vom gleichen Typ kann für die Datenhaltung eingesetzt werden.

Um ein IO-Link-Device eines anderen Typs zu verwenden, muss der Inhalt des Parameterservers gelöscht werden.

Hinweis

Vor der Verwendung dieser Funktion prüfen, ob das Modul IO‑Link unterstützt. Weitere Informationen zu IO‑Link‑fähigen Produktvarianten siehe: Unterstützte Produktvarianten

Das Uploadflag wird benötigt, um bereits gespeicherte Daten im Parameterserver mit neuen Parameterdaten desselben IO-Link-Devices zu überschreiben.

Um das Uploadflag eines IO-Link-Devices zu aktivieren, muss im Parameter-Index 0x02, Subindex 0 der Wert 0x05 eingegeben werden.

Failsafe-Werte

Fällt die EtherCAT-Verbindung aus oder ist der EtherCAT-Status nicht Operate, verwenden die IO-Link-Ports diese Werte:

  • Wenn sich ein Port im IO-Link-Zustand Operate befindet, werden die ausgegebenen Prozessdaten auf ungültig geschaltet.

  • Wenn sich Pin 2 oder Pin 4 im digitalen Ausgangsmodus befinden, wird Null (low level) ausgegeben.

Hinweis

Vor der Verwendung dieser Funktion prüfen, ob das Modul IO‑Link unterstützt. Weitere Informationen zu IO‑Link‑fähigen Produktvarianten siehe: Unterstützte Produktvarianten

Über das Objekt 0x4000 (IO-Link Service Data Ch. X) können IO-Link-ISDU-Parameter aus dem IO-Link-Device gelesen oder geschrieben werden. Dazu müssen der entsprechende Index und Subindex eingetragen und beim Schreiben die entsprechende Länge und die Daten eingetragen werden. Über das Control Objekt wird dann der Lese- oder Schreibauftrag gestartet. Im Status Objekt wird das Ergebnis angezeigt.

Werte für den Control

Werte für den Control

Value

Function

0x00

No function

0x02

Write

0x03

Read

Werte für den Status

Werte für den Status

Value

Status

0x00

No status

0x01

Active/Busy

0x02

Access

0x04

Error

0xFF

Fail

Beispiel einer CoE-Einstellung

Dieses Beispiel zeigt, wie der Index 0x40 einer Smartlight (Modus) durch Lesen und Schreiben geändert wird.

  1. Modul wählen.

  2. CoE - Online öffnen.

  3. Einstellung Auto Update aktivieren.

  4. Unter _Advanced _ die Einstellung Online - via SDO Information wählen.

    ../../_images/Einstellungen_aktivieren.png

    Einstellungen aktivieren

  5. In Port 4030:0 wählen (hier Kanal 4).

  6. Index lesen, indem 4030:0 doppelt angeklickt und der jeweilige Index angegeben wird (hier 0x0040 64).

  7. In Control den Befehl 0x03 schreiben.

    ../../_images/Lesen.png

    Lesen

    ⇒ Inhalt des Index wird ausgelesen und in Data angezeigt.

  8. Daten ändern, Länge angeben und den Befehl 0x02 verwenden.

    ../../_images/Schreiben.png

    ⇒ Die Daten werden geschrieben und der Parameter wird im Device geändert.

Azyklischer Zugang über AoE

Das ETG5001.6220 beschreibt AoE anstelle von CoE für den ISDU-Lese-/Schreibzugriff auf IO-Link-Geräteparameter. Details zu ADS können in der Beckhoff TwinCAT Dokumentation und in ETG.1020 gefunden werden. Im Gegensatz zu CoE erlaubt AoE eine nicht-blockierende Verarbeitung.

AoE-ISDU-Zugriffe verwenden diese Definitionen (alle sind 32 Bit):

  • AoE IndexGroup = 0x0000F302

  • AoE PortNumber = 0x00001000 + IO-Link-Portnummer, beginnend mit 0.

  • AoE IndexOffset

    • 16 Bit IO-Link-Index

    • 8 Bit immer null

    • 8 Bit IO-Link-Subindex

  • Rückgabe Fehlercode

    • 16 Bit zusätzliche Informationen über den Fehlercode, der 0x0700 (ADS-Gerätefehler) lautet.

    • 16 Bit-Fehlercode via IO-Link

Funktionsblöcke ADSREAD und ADSWRITE

../../_images/Funktionsbloecke_ADSREAD_und_ADSWRITE.png

Funktionsblöcke ADSREAD und ADSWRITE

Funktionsblock ADSREAD in TwinCat

../../_images/Funktionsblock_ADSREAD_DE.png

TwinCat - ADSREAD

ADSREAD-Befehle

Name

Type

Geerbt von

Adresse

Initial

Kommentar

NETID

T_AmsNetId

Ams net id

PORT

T_AmsPort

ADS-Kommunikationsport

IDXGRP

UDINT

Indexgruppe

IDXOFFS

UDINT

Indexoffset

LEN

UDINT

Maximale Anzahl der zu lesenden Datenbytes (LEN ≤ maximale Größe des Zielpuffers)

DESTADDR

PVOID

Zeiger des Zielpuffers

Lesen

BOOL

Steigende Flanke startet Befehlsausführung.

TMOUT

TIME

DEFAULT_ADS_TIMEOUT

Maximal zulässige Zeit für die Ausführung dieses ADS-Befehls

BUSY

BOOL

Busy-Flag

ERR

BOOL

Error-Flag

ERRID

UDINT

ADS-Fehlercode

Funktionsblock ADSWRITE in TwinCat

../../_images/Funktionsblock_ADSWRITE_DE.png

TwinCat - ADSWRITE

ADSWRITE-Befehle

Name

Type

Geerbt von

Adresse

Initial

Kommentar

NETID

T_AmsNetId

Ams net id

PORT

T_AmsPort

ADS-Kommunikationsport

IDXGRP

UDINT

Indexgruppe

IDXOFFS

UDINT

Indexoffset

LEN

UDINT

Maximale Anzahl der zu schreibenden Datenbytes (LEN ≤ maximale Größe des Quellpuffers)

SRCADDR

PVOID

Zeiger des Quellpuffers

SCHREIBEN

BOOL

Steigende Flanke startet Befehlsausführung.

TMOUT

TIME

DEFAULT_ADS_TIMEOUT

Maximal zulässige Zeit für die Ausführung dieses ADS-Befehls

BUSY

BOOL

Busy-Flag

ERR

BOOL

Error-Flag

ERRID

UDINT

ADS-Fehlercode

Vorbereitung für den Webserver

EoE-Setup

Um auf den Webserver des BNI-Moduls zugreifen zu können, muss zuerst der Zugriff über EoE (Ethernet over EtherCAT) konfiguriert werden.

  1. Schaltfläche Advanced Settings… wählen.

    ../../_images/Schaltflaeche_Advanced_Settings.png

    Schaltfläche Advanced Settings…

  2. Gültigen DNS-Name sowie eine gültige IP-Adresse eintragen.

    ../../_images/DNS-Name_gueltige_IP.png

    Gültigen DNS-Name sowie eine gültige IP-Adresse eintragen

Netzwerk vorbereiten

Bevor der Webserver über EoE erreicht werden kann, muss das Netzwerk der Beckhoff-Steuerung konfiguriert werden.

Beckhoff-Steuerung konfigurieren

Beiden Netzwerkkarten muss eine feste IP-Adresse vergeben werden.

  1. Auf der Beckhoff-Steuerung Start > Control Panel Netwok and Dial-up Connections > PCI…Settings wählen.

  2. IP-Adresse vergeben.

    ../../_images/IP-Adresse_vergeben.png

    Schaltfläche Advanced Settings…

  3. Unter Start > Control panel > Beckhoff CX Configuration Tool > Miscellaenous die Einstellung IP-Routing aktivieren.

    ../../_images/IP_Routing_aktivieren.png

    Schaltfläche Advanced Settings…

EoE und PC-Netzwerke

Bei den EoE-Einstellungen im Twincat muss als Default Gateway die IP-Adresse der zweiten Netzwerkkarte der Beckhoff-Steuerung eingetragen werden.

Als Default-Gateway für die Netzwerkkonfiguration des PCs muss die IP-Adresse der ersten Netzwerkkarte der Beckhoff-Steuerung eingegeben werden.

Objektverzeichnis

TxPDO Input Pin 2 mappen (0x1A90)

Input Pin 2, one bit for each port.

TxPDO Pin 4 mappen (0x1A0n)

The following index range applies in a modular EtherCAT device:
  • 0x6xxx ist ein modulspezifischer Eingangsbereich für TxPDO-Daten.

  • 0x7xxx ist ein modulspezifischer Ausgangsbereich für RxPDO-Daten.

IO-Link-Daten sind bis zu 32 Byte für Eingang und Ausgang.

Wenn ein Anschluss als Digital Input oder Digital Output konfiguriert ist, wird der Wert von Pin 4 auf Datenbyte 0, Bit 0 gemappt.

TxPDO PowerStatus mappen (0x1A91)

Index

Subindex

Name

DataType

0xF601

0x01

Globaler Status, siehe Globale Statuswerte (Subindex 0x01)

UINT8

0x02

Kurzschluss in der Sensorversorgung; ein Bit für jeden Port

UINT8

0x03

Kurzschluss an Pin 4 der Aktorversorgung, ein Bit für jeden Port

UINT8

0x04

Kurzschluss an Pin 2 der Aktorversorgung, ein Bit für jeden Port

UINT8

Globale Statuswerte (Subindex 0x01)

Bit

Beschreibung

0

Bit 0: Sensorversorgung niedrig (1 = niedrig, 0 = OK)

1

Bit 1: Aktorversorgung niedrig (1 = niedrig, 0 = OK)

Hinweis

Vor der Verwendung dieser Funktion prüfen, ob das Modul IO‑Link unterstützt. Weitere Informationen zu IO‑Link‑fähigen Produktvarianten siehe: Unterstützte Produktvarianten

Index

Sub­index

Name

DataType

Zugriff

0x40n0

0x01

Control

UINT8

RW

0x02

Status

UINT8

RO

0x03

Index

UINT16

RW

0x04

Subindex

UINT8

RW

0x05

Length

UINT8

RW

0x06

Data

UINT32

RW

n = 0…7

0x07

Fehlecode

UINT16

RO

Werte der Steuerung (Subindex 0x01)

Wert (UINT8)

Funktion

0

no control action

2

schreiben

3

lesen

Werte für den Status (Subindex 0x02)

Wert (UINT8)

Status

0

no activity

1

busy

2

success

4

error

0xFF

failure

Hinweis

Vor der Verwendung dieser Funktion prüfen, ob das Modul IO‑Link unterstützt. Weitere Informationen zu IO‑Link‑fähigen Produktvarianten siehe: Unterstützte Produktvarianten

Index

Sub­index

Name

Wert

DataType

0x8nn0
n = 0…7

0x04

Device-ID

24-Bit-ID

UINT32

0x05

Vendor-ID

16-Bit-ID

UINT32

0x32

IO-Link Revision

0x10 oder 0x11

UINT8

0x33

Frame Capability

unbenutzt

UINT8

0x34

Desired Cycle Time

Cycle Time

UINT8

0x35

Offset Time

unbenutzt

UINT8

0x36

Max. PD In Length

Max. Länge

UINT8

0x37

Max. PD Out Length

Max. Länge

UINT8

0x38

Compatible ID

unbenutzt

UINT16

0x40

Master Control

siehe Konfiguration ohne ESI.

UINT16

Hinweis

Vor der Verwendung dieser Funktion prüfen, ob das Modul IO‑Link unterstützt. Weitere Informationen zu IO‑Link‑fähigen Produktvarianten siehe: Unterstützte Produktvarianten

Index

Subindex

Name

DataType

Zugriff

0x90n0, n = 0…7

0x04

Device-ID

UINT32

RO

0x05

Vendor-ID

UINT32

RO

0x20

IO-Link Revision

UINT8

RO

0x22

Min Cycle Time

UINT8

RO

0x24

Process Data In Length

UINT8

RO

0x25

Process Data Out Length

UINT8

RO

Hinweis

Vor der Verwendung dieser Funktion prüfen, ob das Modul IO‑Link unterstützt. Weitere Informationen zu IO‑Link‑fähigen Produktvarianten siehe: Unterstützte Produktvarianten

Index

Subindex

Name

DataType

Zugriff

0xa0n0
n = 0…7

0x01

IO-Link State

UINT8

RO

0x02

Lost Frames

UINT8

RO

Wert

Name

Status des IO-Link-Ports

0

INACTIVE

deaktiviert

1

DIGINPUT

Digital Input

2

DIGOUTPUT

Digital Output

3

ESTABLISHCOMM

unbenutzt

4

INITMASTER

unbenutzt

5

INITDEVICE

unbenutzt

6, 7

Unused

unbenutzt

8

OPERATE

IO-Link, im Status Operate

9

STOP

IO-Link, nicht im Status Operate State (Fehler oder kein Device)

Werte für Lost Frames (Subindex 0x02)

This parameter counts lost IO-Link Frames (M sequence repeats).

Beim Wechsel des Geräts werden in der Regel zwei Wiederholungsversuche hinzugefügt. Dieser Wert wird nur während des Starts auf Null zurückgesetzt. Der Wert wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert, z. B. einmal pro Sekunde.

Hinweis

Vor der Verwendung dieser Funktion prüfen, ob das Modul IO‑Link unterstützt. Weitere Informationen zu IO‑Link‑fähigen Produktvarianten siehe: Unterstützte Produktvarianten

Index

Subindex

Name

DataType

Zugriff

0xF100

0x01

Status of IO-Link Port 1

UINT8

RO

0x02

Status of IO-Link Port 2

UINT8

RO

0x03

Status of IO-Link Port 3

UINT8

RO

0x04

Status of IO-Link Port 4

UINT8

RO

0x05

Status of IO-Link Port 5

UINT8

RO

0x06

Status of IO-Link Port 6

UINT8

RO

0x07

Status of IO-Link Port 7

UINT8

RO

0x08

Status of IO-Link Port 8

UINT8

RO

Das CoE-Objekt Gerätestatus (0xF100) wird als TxPDO Mapping von Status Data in die Prozessdaten gemappt.

Hinweis

Vor der Verwendung dieser Funktion prüfen, ob das Modul IO‑Link unterstützt. Weitere Informationen zu IO‑Link‑fähigen Produktvarianten siehe: Unterstützte Produktvarianten

Index

Subindex

Name

DataType

Zugriff

0xF101

0x01

Port Qualifier Port 1

UINT8

RO

0x02

Port Qualifier Port 2

UINT8

RO

0x03

Port Qualifier Port 3

UINT8

RO

0x04

Port Qualifier Port 4

UINT8

RO

0x05

Port Qualifier Port 5

UINT8

RO

0x06

Port Qualifier Port 6

UINT8

RO

0x07

Port Qualifier Port 7

UINT8

RO

0x08

Port Qualifier Port 8

UINT8

RO

Das CoE-Objekt Port Qualifier (0xF101) wird als TxPDO-Mapping von Port Qualifier in die Prozessdaten gemappt.

Port Qualifier-Bits

Bit

Beschreibung

4

PortActive / Port aktiviert

1 = Port kann verwendet werden. 2 = Port deaktiviert.

5

DevCom / Gerät ist betriebsbereit

1 = Device detected und Status Operate 0 = anderer Status

6

DevErr / Gerätefehler

1 = Fehler aufgetreten (Validierungsfehler, Kurzschluss, etc.) 0 = OK

7

PQ / Gültigkeit der Eingangsdaten des IO-Link-Geräts

1 = gültig, 0 = ungültig

Konfiguration ohne ESI

Hinweis

Vor der Verwendung dieser Funktion prüfen, ob das Modul IO‑Link unterstützt. Weitere Informationen zu IO‑Link‑fähigen Produktvarianten siehe: Unterstützte Produktvarianten

Die Ports können auch ohne Einbinden einer ESI konfiguriert werden. Dazu muss in das Objekt 0x8000 der Master Control und die jeweilige Länge der Prozessdaten eingestellt werden.

Werte für den Master Control (80X0:28)

Wert

Funktion

0x0000

deaktiviert

0x0001

Port im Standard-Input

0x0002

Port im Standard-Output

0x0003

Port im IO-Link-Mous

0x0005

Power

Prozessdatenlänge

IO-Link-Ports

Byte

Datenlänge

1 Byte

0x08

2 Byte

0x16

4 Byte

0x83

6 Byte

0x85

8 Byte

0x87

10 Byte

0x89

16 Byte

0x8F

24 Byte

0x97

32 Byte

0x9F

Standard Eingangs-/Ausgangs-Ports

0x01

Beispiel

MasterControl = 3 –> IO-Link

IO-Link size

Process Data In Length

Process Data Out Length

Hex

Dec

Hex

Dec

IOL_l_1byte

0x08

8

0x00

0

IOL_l_2byte

0x16

22

0x00

0

IOL_l_4byte

0x83

131

0x00

0

IOL_l_6byte

0x85

133

0x00

0

IOL_l_8byte

0x87

135

0x00

0

IOL_l_10byte

0x89

137

0x00

0

IOL_l_16byte

0x8F

143

0x00

0

IOL_l_24byte

0x97

151

0x00

0

IOL_l_32byte

0x9F

159

0x00

0

IOL_l_1byte/0_1bytes

0x08

8

0x08

8

IOL_l_2byte/0_2bytes

0x16

22

0x16

22

IOL_l_2byte/0_4bytes

0x16

22

0x83

131

IOL_l_4byte/0_4bytes

0x83

131

0x83

131

IOL_l_4byte/0_2bytes

0x83

131

0x16

22

IOL_l_2byte/0_8bytes

0x16

22

0x87

135

Im Startup sieht die Konfiguration für Port 6 im IO-Link-Modus mit 32 Byte Prozessdatenlänge für Input und Output z. B. folgendermaßen aus:

../../_images/Beispiel_Port_6.png

Beispielhafte Konfiguration im Startup für Port 6