EtherNet/IP-Integration

Integration in RSLogix-EIP-Entwicklungstool

Beispiel, wie das Modul in das RSLogix-EIP-Entwicklungstool integriert werden kann:

  1. Offline gehen.

    ../../_images/Offline_gehen.png

    Offline gehen

  2. Rechtsklick auf Ethernet (der korrekten Scannercard) und New Module… wählen.

    ../../_images/New_Module_waehlen.png

    New Modul wählen

  3. Das Generic Ethernet Module als Ethernet-Modul im Kommunikationspfad wählen.

    ../../_images/Generic_Ethernet_Module_waehlen.png

    Generic Ethernet Module wählen

  4. Tag-Name eingeben (benutzerdefiniert), das allgemeine Format Data SINT wählen, die IP-Adresse des Moduls und die korrekten Verbindungsparameter eingeben und mit OK bestätigen.

    ../../_images/New-Module-Dialog.png

    New Module-Dialog

    ⇒ Das neue Modul und die entsprechenden Controller-Tags werden automatisch erzeugt.

    ../../_images/Controller-Tags.png

    Controller-Tags

  5. Mit Download die Konfiguration herunterladen.

    ../../_images/Konfiguration_herunterladen.png

    Konfiguration herunterladen

Nach Abschluss des Downloads können die Tags über die Option Controller-Tags beobachtet und angesteuert werden.

Hinweis

Darauf achten, den zuvor konfigurierten, korrekten Tag-Namen auszuwählen.

Die Eingabe-, Ausgabe- und Konfigurationsdaten hierzu sind auf den nachfolgenden Seiten beschrieben.

Hinweis

Diese Tags können auch für die Programmierung eingesetzt werden.

../../_images/Tag-Erstellung_beendet.png

Tag-Erstellung beendet

Integration

Datenkonfiguration

Hinweis

Vor der Verwendung dieser Funktion prüfen, ob das Modul IO‑Link unterstützt. Weitere Informationen zu IO‑Link‑fähigen Produktvarianten siehe: Unterstützte Produktvarianten

Die Werte aus Datenkonfiguration im Steuersystem eingeben. Sie beschreiben die Datengrößen der Eingabe-, Ausgabe- und Konfigurationsdaten.

Datenkonfiguration

Data size

Instance ID

Length of data

Input with 32 bytes of IO-Link process data

100

392

Output with 32 bytes of IO-Link process data

101

262

Configuration

102

58/0

Automatic IO-Link

103

0 (adjustable, see Automatic IO-Link – Adjustable IO-Link process data length)

Input with 24 bytes of IO-Link process data

110

328

Output with 24 bytes of IO-Link process data

111

198

Input with 16 bytes of IO-Link process data

112

264

Output with 16 bytes of IO-Link process data

113

134

Input with 10 bytes of IO-Link process data

114

216

Output with 10 bytes of IO-Link process data

115

86

Input with 8 bytes of IO-Link process data

116

200

Output with 8 bytes of IO-Link process data

117

70

Input with 6 bytes of IO-Link process data

118

184

Output with 6 bytes of IO-Link process data

119

54

Input with 4 bytes of IO-Link process data

120

168

Output with 4 bytes of IO-Link process data

121

38

Input with 2 bytes of IO-Link process data

122

152

Output with 2 bytes of IO-Link process data

123

22

Input with 1 byte of IO-Link process data

124

144

Output with 1 byte of IO-Link process data

125

14

Input with 0 bytes of IO-Link process data

126

8

Output with 0 bytes of IO-Link process data

127

6

Hinweis

Vor der Verwendung dieser Funktion prüfen, ob das Modul IO‑Link unterstützt. Weitere Informationen zu IO‑Link‑fähigen Produktvarianten siehe: Unterstützte Produktvarianten

Der EtherNet/IP-Master bietet eine Vielzahl von Konfigurationen für IO-Link-Prozessdatenlängen, die von 0 bis 32 Byte reichen. Die EDS-Datei (Electronic Data Sheet) enthält mehrere vordefinierte Verbindungen unter der Sektion Connection Manager . Eine dieser Verbindungen ist z.B. Connection2 mit dem Namen Exclusive Owner Connections - 32 IOL Data. Eine Verbindung ist eine Zusammenstellung einer Konfiguration. Ein Teil davon ist die Definition der Daten von der Steuerung zum Gerät (O->T), der Daten vom Gerät zur Steuerung (T->O) sowie die Gerätekonfiguration. Diese Definitionen befinden sich in der EDS-Datei unter der Sektion Assembly . Für die Connection2 und die Richtung O->T wird Assem101 (eine konsumierende Baugruppe mit 32 Byte IO-Link-Ausgangsprozessdaten) verwendet. Für die Richtung T->O wird Assem100 (eine produzierende Baugruppe mit 32 Byte IO-Link-Eingangsprozessdaten) und Assem102 für die Konfiguration verwendet.

Wenn beispielsweise 10 Byte IO-Link-Eingangs- und Ausgangsdaten benötigt werden, kann der Pfad 20 04 2C 73 2C 72 (hex) verwendet werden, wobei die Assembly-Größen T->O 216, O->T 86 und die Konfigurations-Assembly 0 oder 58 Byte betragen.

Konfigurationsbaugruppen

Der EtherNet/IP-Master enthält zwei Konfigurations-Assemblies zur Verwaltung der IO-Link-Einstellungen. Dies sind Assem102 und Assem103, die jeweils unterschiedlichen Zwecken dienen:

  • Assem102: Die Zuordnung dieser Baugruppe wird in der EDS-Datei detailliert beschrieben und kann entweder auf eine Größe von 58 Byte oder 0 Byte konfiguriert werden. Wenn sie auf 0 Byte eingestellt ist, bleibt die bestehende Konfiguration erhalten und wird nicht überschrieben.

  • Assem103: Dieses Modul ist auf eine Länge von 0 Byte festgelegt und wurde speziell dafür entwickelt, alle Ports automatisch in den IO-Link-Modus zu versetzen.

Wenn die Konfigurationsbaugruppe nicht in den Verbindungspfad aufgenommen wird, arbeitet das Gerät so, als ob die Baugruppe 103 verwendet wird. Dies bedeutet, dass alle Ports automatisch in den IO-Link-Modus versetzt werden.

Konfigurationsdaten

Zuordnung der Konfigurationsdatensequenz zeigt die Zuordnung der Konfigurationsdatenreihenfolge. Die angegebenen Standardwerte beschreiben eine Konfiguration mit der IO-Link-Funktion an Pin 4 und Standard-I/O-Funktionen an Pin 2 und 4 jedes Ports. Die Eingangs- und Ausgangsfunktionen der konfigurierten Standard-I/O-Ports werden über die Prozessdaten eingestellt.

Zuordnung der Konfigurationsdatensequenz

Byte

Module part

Description

0…1

Module

Configuration of the pin functions for ports X01 to X08 (pin 4 and pin 2 functions for each port)

2…8

IO-Link Port X01

Configuration of the IO-Link Port X01

9…15

IO-Link Port X02

Configuration of the IO-Link Port X02

16…22

IO-Link Port X03

Configuration of the IO-Link Port X03

23…29

IO-Link Port X04

Configuration of the IO-Link Port X04

30…36

IO-Link Port X05

Configuration of the IO-Link Port X05

37…43

IO-Link Port X06

Configuration of the IO-Link Port X06

44…50

IO-Link Port X07

Configuration of the IO-Link Port X07

51…57

IO-Link Port X08

Configuration of the IO-Link Port X08

Modulkonfiguration

Hinweis

Vor der Verwendung dieser Funktion prüfen, ob das Modul IO‑Link unterstützt. Weitere Informationen zu IO‑Link‑fähigen Produktvarianten siehe: Unterstützte Produktvarianten

Modulkonfiguration

Bit

Description

0

Port X01 Pin 4 function (0x00: Standard-I/O, 0x01: IO-Link)

1

Port X01 Pin 2 function (0x00: Standard-I/O, 0x01: IO-Link)

2

Port X02 Pin 4 function (0x00: Standard-I/O, 0x01: IO-Link)

3

Port X02 Pin 2 function (0x00: Standard-I/O, 0x01: IO-Link)

4

Port X03 Pin 4 function (0x00: Standard-I/O, 0x01: IO-Link)

5

Port X03 Pin 2 function (0x00: Standard-I/O, 0x01: IO-Link)

6

Port X04 Pin 4 function (0x00: Standard-I/O, 0x01: IO-Link)

7

Port X04 Pin 2 function (0x00: Standard-I/O, 0x01: IO-Link)

8

Port X05 Pin 4 function (0x00: Standard-I/O, 0x01: IO-Link)

9

Port X05 Pin 2 function (0x00: Standard-I/O, 0x01: IO-Link)

10

Port X06 Pin 4 function (0x00: Standard-I/O, 0x01: IO-Link)

11

Port X06 Pin 2 function (0x00: Standard-I/O, 0x01: IO-Link)

12

Port X07 Pin 4 function (0x00: Standard-I/O, 0x01: IO-Link)

13

Port X07 Pin 2 function (0x00: Standard-I/O, 0x01: IO-Link)

14

Port X08 Pin 4 function (0x00: Standard-I/O, 0x01: IO-Link)

15

Port X08 Pin 2 function (0x00: Standard-I/O, 0x01: IO-Link)

Hinweis

Vor der Verwendung dieser Funktion prüfen, ob das Modul IO‑Link unterstützt. Weitere Informationen zu IO‑Link‑fähigen Produktvarianten siehe: Unterstützte Produktvarianten

IO-Link-Port-Konfiguration

Byte

Description

2

Port X01 Cycle time

3

Port X01 Validation type and parameter server

4, 5

Port X01 Vendor ID

6…8

Port X01 Device ID

Zyklus-Einstellungen

Hinweis

Vor der Verwendung dieser Funktion prüfen, ob das Modul IO‑Link unterstützt. Weitere Informationen zu IO‑Link‑fähigen Produktvarianten siehe: Unterstützte Produktvarianten

Mit diesem Parameter kann die IO-Link-Kommunikationsgeschwindigkeit beeinflusst werden. Berechnet durch den Multiplier (Multiplikator) und der Time Base (Zeitbasis) kann die IO-Link-Zykluszeit erhöht werden.

Die Time Base ist in der nachstehenden Tabelle beschrieben, der Multiplier wird von 0…63 dezimal eingegeben.

Eine Modbus-TCP-Nachricht ist wie folgt aufgebaut:

  • Bits 0…5 (Multiplier): Diese Bits enthalten einen 6-Bit-Multiplier zur Berechnung der MasterCycleTime oder MinCycle Time. Wertebereich: 0…63.

  • Bits 6…7 (Time Base): Diese Bits geben die Time Base für die Berechnung der MasterCycleTime oder MinCycleTime verwendet wird.

Bit-Position

Beschreibung

7

Time Base Bit 1

6

Time Base Bit 0

5

Multiplier Bit 5

4

Multiplier Bit 4

3

Multiplier Bit 3

2

Multiplier Bit 2

1

Multiplier Bit 1

0

Multiplier Bit 0

Mögliche Werte für MasterCycleTime und MinCycleTime:

Mögliche Werte für MasterCycleTime und MinCycleTime

Time base coding

Time base value

Calculation

Cycle Time

00

0.1 ms

Multiplier x time base

0.41[1] …6.3 ms

01

0.4 ms [1]

6.4 ms + multiplier x time base

6.4…31.6 ms

10

1.6 ms

32 ms + multiplier x time base

32…132.8 ms

11

reserved

reserved

reserved

Validierungseinstellungen

Keine Validierung : Validierung deaktiviert, jedes Device wird akzeptiert.

Kompatibilität : Hersteller-ID und Geräte-ID wird mit den Daten des IO-Link-Device verglichen.

Parameterserver

Eingeschaltet : Datenhaltungsfunktionen aktiv, Parameterdaten und Identifikationsdaten des IO-Link-Devices werden remanent gespeichert.

Ausgeschaltet : Datenhaltungsfunktionen deaktiviert, gespeicherte Parameterdaten und Identifikationsdaten des IO-Link-Devices bleiben gespeichert.

Download freigeben : Wird nur der Download freigegeben, startet der Master in jedem Fall einen Download der Parameterdaten. Der Download ist in diesem Fall ebenfalls unabhängig vom Uploadflag des IO-Link-Devices. Wenn im Master-Port keine Daten hinterlegt sind, findet jedoch als erstes ein Upload statt (z.B. nach Löschung der Daten oder vor dem ersten Daten-Upload). Upload und Download freigegeben: Wenn der Upload und Download freigegeben ist, wird bei unterschiedlichen Parametersätzen abhängig vom Uploadflag des IO-Link-Devices unterschieden. Sind im IO-Link-Master-Port keine Parameterdaten hinterlegt, findet ein erster Upload statt (z.B. nach Löschung der Daten oder vor dem ersten Daten-Upload). Ist das Uploadflag am IO-Link-Device gesetzt, findet in jedem Fall ein Upload der Parameterdaten statt. Wenn kein Uploadflag gesetzt ist und bereits Parameterdaten hinterlegt wurden, findet in jedem Fall ein Download der Parameterdaten statt.

Hinweis

Nach dem Upload der Parameterdaten bleiben die Vendor-ID und Device-ID des angeschlossenen IO-Link-Device bis zum Löschen der Datensätze gespeichert.

Beim Anlauf des angeschlossenen IO-Link-Devices findet eine Validierung statt und es kann dann nur ein IO-Link-Device vom gleichen Typ für die Datenhaltung eingesetzt werden.

Soll ein IO-Link-Device eines anderen Typs verwendet werden, muss der Inhalt des Parameterservers gelöscht werden.

Die Datenspeicherung wird nur von IO-Link-Geräten mit IO-Link Revision 1.1 unterstützt.

Werte für Validierungstyp und Parameterserver

IO-Link-Port-Konfiguration

Value

Description

0

No device check

1

Type-compatible device V1.0

2

Type-compatible device V1.1

3

Type-compatible device V1.1+ Backup + Restore

4

Type-compatible device V1.1, Restore

Hinweis

Vor der Verwendung dieser Funktion prüfen, ob das Modul IO‑Link unterstützt. Weitere Informationen zu IO‑Link‑fähigen Produktvarianten siehe: Unterstützte Produktvarianten

Das Uploadflag wird benötigt, um bereits gespeicherte Daten im Parameterserver mit neuen Parameterdaten desselben IO-Link-Devices zu überschreiben.

Um das Uploadflag eines IO-Link-Devices zu aktivieren, muss im Index 0x02, Subindex 0, der Datenwert 0x05 eingegeben werden.

(Für Informationen zur Parametrierung über IO-Link siehe I/O-Ports oder IO-Link-Device-Parametrierung.

Konfiguration über Explicit Messages

SPS-Programm

Hinweis

Informationen zum SPS-Programm und Add Application Logic , siehe Allen Bradley EtherNet/IP QuickConnect Application Technique.

Fault State

Für jeden Ausgang an den Port-Pins kann ein sicherer Zustand vordefiniert werden, die dieser im Falle eines Verlusts der Buskommunikation einnehmen soll.

Die Einstellungen Fault State können folgende Class-Instance-Attribute der Explicit Messages vorgenommen werden.

Fault State aktivieren / deaktivieren

Klasse

Instanz

Attribute

Wert

9 (0x09)

1 - m [2]

6

"0": Fault State disabled
"1": Fault State enabled

Fault State Action

Klasse

Instanz

Attribute

Wert

9 (0x09)

1 - m [2]

5

"0": Output on
"1": Hold last state

Hinweis

Die _Fault State-_Einstellungen sind nur temporär im Modul gespeichert. Nach einem Power-Reset werden diese wieder gelöscht.

Um eine dauerhafte _Fault State-_Konfiguration zu gewährleisten, muss die Konfiguration über die SPS programmiert werden, so dass beim erneuten Anlauf diese wieder auf das Modul übertragen werden.

Hinweis

Vor der Verwendung dieser Funktion prüfen, ob das Modul IO‑Link unterstützt. Weitere Informationen zu IO‑Link‑fähigen Produktvarianten siehe: Unterstützte Produktvarianten

Es gibt zwei Möglichkeiten, ein am IO-Link-Port angeschlossenes IO-Link-Device zu parametrieren.

  • Parametrierung über den Webserver (siehe Konfiguration/webui-io-ports)

  • Parametrierung über Explicit Messages

Nachfolgend ist exemplarisch beschrieben, wie über Rockwell RSLogix 5000 ein IO-Link-Device über Explicit Messages parametriert werden kann.

Hierfür werden im SPS-Programm die MSG-Bausteine verwendet (siehe MSG-Bausteine).

../../_images/image32.png

MSG-Bausteine

Hinweis

Vor der Verwendung dieser Funktion prüfen, ob das Modul IO‑Link unterstützt. Weitere Informationen zu IO‑Link‑fähigen Produktvarianten siehe: Unterstützte Produktvarianten

Source Length muss mindestens den gelesenen Parametern entsprechen, kann aber auch größer eingegeben werden (in diesem Beispiel 100 Byte).

  1. Als Source Element (schreiben) und als Destination Element (schreiben), jeweils ein SINT[100]-Array anlegen und die erste Zeile [0] auswählen.

    ../../_images/image33.png

    SINT[100]-Arrays anlegen

  2. Im Source Element Array (schreiben) eingegeben, welcher Index gelesen werden soll (in diesem Beispiel Index 0x4E).

    ../../_images/image34.png

    Source Element Array eingeben

    ⇒ Im Destination Array (lesen) wird der ausgelesene Wert angezeigt. ⇒ Bei einem Parametrierfehler wird der Fehlercode dort ebenfalls angezeigt.

  3. Im Fenster Communication das Ethernet-Modul auswählen, auf dem parametriert werden soll.

    ../../_images/image35.png

    Ethernet-Modul auswählen

Hinweis

Vor der Verwendung dieser Funktion prüfen, ob das Modul IO‑Link unterstützt. Weitere Informationen zu IO‑Link‑fähigen Produktvarianten siehe: Unterstützte Produktvarianten

Werte Write-IO-Link-Parameter

Service code

Class

Instance

Attribute

0x32

0x96

1 - n [3]

0x02 (Write parameters)

  1. Source Element und Destination Element genauso auswählen wie im Beispiel Werte Read-IO-Link-Parameter.

    Die Source Length muss exakt die Länge der zu schreibenden Parameterdaten haben. In diesem Beispiel wird im Source Element Array (schreiben) der Index 0x4E, Subindex 0, Wert 0x02 geschrieben.

    Bei einem Parametrierfehler wird im Destination Element Array (lesen) ein Fehlercode angezeigt.

    ../../_images/image36.png

    Projektierung

  2. Im Tab Communication das Ethernet-Modul auswählen, auf dem parametriert werden soll.

    ../../_images/image351.png

    Ethernet-Modul auswählen

Hinweis

Die Explicit-Messages-Funktionen sind laut der Volume 1: Common Industrial Protocol Specification und der Volume 2: EtherNet/IP Adaption of CIP implementiert.

Prozessdaten

Prozessdateneingaben

Hinweis

Vor der Verwendung dieser Funktion prüfen, ob das Modul IO‑Link unterstützt. Weitere Informationen zu IO‑Link‑fähigen Produktvarianten siehe: Unterstützte Produktvarianten

Die Eingangsdaten haben einen Umfang von 392 Byte. Die unten stehende Tabelle zeigt die Zuordnung der Prozessdateneingaben.

Prozessdateneingaben

Byte

Module part

Description

0…7

Standard I/O ports

Process data inputs for the standard inputs

8…55

IO-Link Port 0

Process data inputs for the IO-Link Port 0

56…103

IO-Link Port 1

Process data inputs for the IO-Link Port 1

104…151

IO-Link Port 2

Process data inputs for the IO-Link Port 2

152…199

IO-Link Port 3

Process data inputs for the IO-Link Port 3

200…247

IO-Link Port 4

Process data inputs for the IO-Link Port 4

248…295

IO-Link Port 5

Process data inputs for the IO-Link Port 5

296…343

IO-Link Port 6

Process data inputs for the IO-Link Port 6

344…391

IO-Link Port 7

Process data inputs for the IO-Link Port 7

Standard-Eingabedaten

Byte Bit Description
7 6 5 4 3 2 1 0
0 I32 I34 I22 I24 I12 I14 I02 I04

Eingangsdaten I04: Eingang an Port 0, Pin 4 Nur wenn der Port als IO-Link-Port konfiguriert ist, ist das Ergebnis 0.

1 I72 I74 I62 I64 I52 I54 I42 I44
2 S3 S2 S1 S0

Kurzschlussstatus Kurzschluss zwischen Pin 1 und 3 am gemeldeten Port

3 S7 S6 S5 S4
4 O32 O34 O22 O24 O12 O14 O02 O04

Überlaststatus O04: Überlast an Port 0, Pin 4 Nur wenn der Port als Ausgang konfiguriert ist. [4]

5 O72 O74 O62 O64 O52 O54 O42 O44
6 0 0 0 0 0 NA PS

PA [4]

Status der Stromversorgung NA: Keine Aktorversorgung PS: Stromversorgung des Sensors PA: Stromversorgung des Aktors

7 0 0 0 0 0 0 0 0 reserved

Hinweis

Vor der Verwendung dieser Funktion prüfen, ob das Modul IO‑Link unterstützt. Weitere Informationen zu IO‑Link‑fähigen Produktvarianten siehe: Unterstützte Produktvarianten

Byte Bit Description
7 6 5 4 3 2 1 0
8…39 IO-Link Port 0 input data
40 0 0 0 0 0 0 DC IOL

IO-Link-Status IOL: Port im IO-Linkmodus DC: Gerät angeschlossen 0: reserviert

41 SC 0 0 0 0 PDI DF VF

IO-Link-Fehler VF: Validierung fehlgeschlagen SC: IO-Link Kurzschluss DF: Datenspeicherungs-Validierung fehlgeschlagen PDI: Prozessdaten ungültig

42 Manufacturer code 1 Manufacturer code
43 Manufacturer code 2
44 Device code 1 Device code
45 Device code 2
46 Device code 3
47 Mode Type 0 Event 1 Mode: 0: reserved 1: Single event 2: Event outgoing 3: Event incoming Type: 0: reserved 1: Message 2: Warning 3: Error
48 Event code high
49 Event code low
50 Mode Type 0 Event 2
51 Event code high
52 Event code low
53 Mode Type 0 Event 3
54 Event code high
55 Event code low
The data of the other IO-Link Ports are structured identically and described below.

Prozessdatenausgaben

Hinweis

Vor der Verwendung dieser Funktion prüfen, ob das Modul IO‑Link unterstützt. Weitere Informationen zu IO‑Link‑fähigen Produktvarianten siehe: Unterstützte Produktvarianten

Die Ausgangsdaten haben einen Umfang von 262 Byte. Die folgende Tabelle zeigt die Zuordnung der Prozessdatenausgaben.

Byte

Modulteil

Beschreibung

0…5

Standard I/O-Ports

Prozessdatenausgaben an den Standardeingängen

6…37

IO-Link-Port 0

Prozessdatenausgang am IO-Link-Port 0

38…69

IO-Link-Port 1

Prozessdatenausgang am IO-Link-Port 1

70…101

IO-Link-Port 2

Prozessdatenausgang am IO-Link-Port 2

102…133

IO-Link-Port 3

Prozessdatenausgang am IO-Link-Port 3

134…165

IO-Link-Port 4

Prozessdatenausgang am IO-Link-Port 4

166…197

IO-Link-Port 5

Prozessdatenausgang am IO-Link-Port 5

198…229

IO-Link-Port 6

Prozessdatenausgang am IO-Link-Port 6

230…261

IO-Link-Port 7

Prozessdatenausgang am IO-Link-Port 7

Standard-Ausgabedaten

Byte

Bit

Beschreibung

7

6

5

4

3

2

1

0

0

O32

O34

O22

O24

O12

O14

O02

O04

Ausgabedaten O04: Ausgabe an Port 0, Pin 4 Um diese Funktion an einem IO-Link-Port zu verwenden, muss der Port als Ausgang konfiguriert sein. [5]

1

O72

O74

O62

O64

O52

O54

O42

O44

siehe oben

2

R32

R34

R22

R24

R12

R14

R02

R04

Neustart Neustart der Ausgabe nach festgestelltem Kurzschluss

3

R72

R74

R62

R64

R52

R54

R42

R44

siehe oben

4

0

0

0

0

0

0

0

0

Reserviert

5

0

0

0

0

0

DL

GO

RO

Displaysteuerung [6]
DL: Display gesperrt / SPS-Verriegelung
GO: Grüne Display-LED leuchtet
RO: Rote Display-LED leuchtet

Hinweis

Vor der Verwendung dieser Funktion prüfen, ob das Modul IO‑Link unterstützt. Weitere Informationen zu IO‑Link‑fähigen Produktvarianten siehe: Unterstützte Produktvarianten

Byte

Bit

Beschreibung

7

6

5

4

3

2

1

0

6…37

IO-Link-Port 0 Ausgangsdaten

Die Daten der anderen IO-Link-Ports sind identisch aufgebaut und im Folgenden beschrieben.

Quick Connect-Modus

Im Betriebsmodus Quick Connect müssen folgende Punkte beachtet werden:

  • Einstellungen der Ethernet-Ports

    • Ethernet-Port 1: Die Verbindung muss auf eine feste Geschwindigkeit von 100 Mbit/s im Full Duplex-Modus eingestellt werden.

    • Ethernet-Port 2: Die Verbindung muss auf eine feste Geschwindigkeit von 100 Mbit/s im Full-Duplex-Modus eingestellt werden.

  • Geräteeinstellungen: Der Quick Connect-Modus muss aktiviert werden.

Im Quick Connect-Modus ist kein Auto-MDIX verfügbar. Daher erfolgt die automatische Konfiguration der Ports bei fester Geschwindigkeit und aktiviertem Quick Connect wie folgt:

  • Port 1: MDI

  • Port 2: MDIX

Diese Konfiguration ist entscheidend, da Port 2 mit einem nicht gekreuzten Kabel an Port 1 eines anderen Geräts angeschlossen werden kann, jedoch nicht an Port 2. Bei falschem Anschluss kann keine Ethernet-Verbindung (Link) hergestellt werden.

Weitere Informationen siehe EtherNet/IP-Spezifikation Volume 2: EtherNet/IP Adaption of CIP, Appendix E: EtherNet/IP Quick Connect™.