Modbus-TCP-Konfiguration

Beschreibung

Modbus ist in Mastern als Schnittstelle mit den folgenden Merkmalen verfügbar:

  • Prozessdaten lesen/schreiben

  • Port-Konfiguration

  • Port-/Gerätediagnostik

  • ISDU-Daten lesen/schreiben

Der Zugriff erfolgt über die TCP/IP-Schnittstelle unter Verwendung der IP-Adresse des Geräts und Port 502 (Beispiel: 192.168.1.1:502). Die Antwortzeit hängt von den geschriebenen/gelesenen Daten ab.

Aufbau einer Modbus-TCP-Nachricht

Eine Modbus-TCP-Nachricht wird folgendermaßen aufgebaut:

Byte 0

Byte 1

Byte 2

Byte 3

Byte 4

Byte 5

Byte 6

Byte x

Transaktions-ID

Protokoll-ID

Unit-ID

Function Code

Data

MBAP-Header

PDU

Modbus-TCP-Nachricht

Die Protokoll-ID muss 0 sein, da sie angibt, dass es sich bei der Nachricht um eine Modbus-Nachricht handelt.

Die Unit-ID kann beliebig sein. Sie wird nicht verwendet, da die IP-Adresse ein Gerät bereits identifiziert.

Allgemein

  • Alle Zahlen sind Dezimalzahlen, außer wenn sie sind mit 0x = hexadezimal angegeben sind, z. B.: 0x1B.

  • Alle Daten sind als UINT16 organisiert, außer sie sind anders angegeben.

  • Die Länge ist standardmäßig in UINT16 organisiert, außer wenn sie anders angegeben ist, z. B. length in [Byte] oder Bitlänge.

  • Das Mapping der Byte-Reihenfolge verwendet Big Endianness, siehe Beispiel in Index 10.

Profil-ID

Hinweis

Die Register‑Mapping‑Version (Liste der Register, Namen und ihres Inhalts) wird durch die Profil‑ID identifiziert. Diese entspricht einer Versionsnummer, ähnlich der Hardware‑ oder Firmware‑Version. Da sich der Inhalt der Register in zukünftigen Versionen ändern kann, bei gleichzeitiger Wahrung von Kompatibilität und Konsistenz, sollte bei der Entwicklung einer neuen Applikation zunächst die Profil‑ID geprüft werden.

Index-Übersicht

  • Profil-ID = 2

  • Verfügbar ab Firmware-Version 1.3.1

Index

Beschreibung

Zugriff

0

Profile ID (Register Mapping Version)

RO

1...99

Device (Module) Identification

RO

100

IO-Link ISDU Command Request

RW

300

IO-Link ISDU Command Response

RO

1100...1800

IO-Link Process Data Input/Output

RO/RW

2000

SIO Digital Input State

RO

2001

SIO Digital Output State

RW

2047

Digitaler Eingangszustand (gespiegelt auf 2000)

RO

2048

Digitaler Ausgangszustand (gespiegelt auf 2001)

RW

3000

Device (Module&Port) Diagnostic

RO

3100...3800

IO-Link Port Diagnostic

RO

9100...9800

Port Configuration

RW

11000

Variables Prozessdatenregister

RW

20000

Moduleinstellungen

RW

Identifikation

Index

Length

Beschreibung

Zugriff

Default (Beispiel)

0

1

Register Mapping Version (ProfileID)

RO

0x0001

1…9

-

Reserviert

-

-

10…13

4

Product Order Code (ASCII, 7 chars)

RO

BNI00KH

14…29

16

Product Name (TEXT)

RO

BNI XG5-508-0B5-R067

30…99

-

Reserviert

-

-

Das Byte-Array von/zu IO-Link wird wie folgt im MODBUS-Index umgesetzt:

Hinweis

Vor der Verwendung dieser Funktion prüfen, ob das Modul IO‑Link unterstützt. Weitere Informationen zu IO‑Link‑fähigen Produktvarianten siehe: Unterstützte Produktvarianten

UINT16

LSB

Bit(0…7)

= IO-Link Byte[n]

UINT16

MSB

Bit(8…15)

= IO-Link Byte[n+1]

Beispiel

Der in ASCII codierte Text des Herstellernamens Balluff (Länge = 7) wird in vier (4) Word UINT16-Indexe wie folgt umgewandelt:

Index

0

1

2

3

4

5

6

Byte [0…6]

42h,

41h,

4Ch,

4Ch,

55h,

46h,

46h

Word[0…3]

4142h,

4C4Ch,

4655h,

0046h

Index

0

1

2

3

ISDU-Daten lesen

Hinweis

Vor der Verwendung dieser Funktion prüfen, ob das Modul IO‑Link unterstützt. Weitere Informationen zu IO‑Link‑fähigen Produktvarianten siehe: Unterstützte Produktvarianten

  1. Portnummer, Index und Subindex in die entsprechenden Register (30,31,32) schreiben.

  2. Gewählten Befehl in das obere Byte von Register 33 schreiben.

ISDU-Daten schreiben

Hinweis

Vor der Verwendung dieser Funktion prüfen, ob das Modul IO‑Link unterstützt. Weitere Informationen zu IO‑Link‑fähigen Produktvarianten siehe: Unterstützte Produktvarianten

  1. Portnummer, Index und Subindex in die entsprechenden Register (30,31,32) schreiben.

  2. Daten in die Register 35…51 und die gewünschte Datenlänge schreiben.

  3. Gewählten Befehl in das obere Byte von Register 33 schreiben.

Function Codes

Folgende Function Codes sind implementiert:

  • Halteregister lesen (0x03)

  • Mehrere Register schreiben (0x10)

Error Responses

Folgende Antworten werden im Fehlerfall gemeldet:

Error Code

Beschreibung

0x00

Kein Fehler. Letzter Befehl erfolgreich.

0x01

Bad Function Code

0x02

Wrong Register Address

0x03

Ungültiger Wert

0x04

Slave Error (IO-Link-Ausfall)

Auch wenn das Startregister gültig ist, führt das Lesen von zu vielen Registern zu Bad Register Address.

Slave-Fehler treten auf, wenn die IO-Link-Schnittstelle Fehler auslöst.

Hinweis

Vor der Verwendung dieser Funktion prüfen, ob das Modul IO‑Link unterstützt. Weitere Informationen zu IO‑Link‑fähigen Produktvarianten siehe: Unterstützte Produktvarianten

Modbus-TCP-Konfigurationen

Digitaler Ein‑/Ausgangszustand

Ist ein Port (X01…X08) im SIO‑Modus (Standard‑Ein‑ oder ‑Ausgang) konfiguriert, steht der digitale Ein‑/Ausgangszustand zur Verfügung.

Register 2000, 2001 sowie 2047, 2048 – Digitaler Ein-/Ausgangszustand

Es gibt zwei Registerplätze, die für digitale Ein- und Ausgänge verwendet werden können. Diese funktionieren vollständig identisch und sind lediglich aus Kompatibilitätsgründen gespiegelt.

Index

Byte

Bit

Name

Datentyp

Zugriff

Wert

2000 (2047)

-

0…7

Digital Input Port n Pin 4

BOOL

RO

0 = aus, 1 = an

8…15

Digital Input Port n Pin 2

BOOL

RO

0 = aus, 1 = an

2001 (2048)

-

0…7

Digital Output Port n Pin 4

BOOL

R/W

0 = aus, 1 = an

8…15

Digital Output Port n Pin 2

BOOL

R/W

0 = aus, 1 = an

Der digitale Ausgang funktioniert, wenn der Port als Ausgang konfiguriert ist.

Werte – Digitaler Ein-/Ausgangszustand (Daten)

Wert

Beschreibung

0

aus, stromlos, 0 Volt

1

an, unter Strom, 24 Volt

Bits – Digitaler Ein-/Ausgangszustand (Daten)

Bit

Port n

0, 8

X01

1, 9

X02

2, 10

X03

3, 11

X04

4, 12

X05

5, 13

X06

6, 14

X07

7, 15

X08

Detailansicht – Digitaler Ein-/Ausgangszustand (Daten)

Index

Byte

Bit

Name

Datentyp

Zugriff

Wert

2000 (2047)

0

0

X01 Pin4 Digital Input State

BOOL

RO

0 = aus, 1 = an

1

X02 Pin4 Digital Input State

BOOL

RO

0 = aus, 1 = an

2

X03 Pin4 Digital Input State

BOOL

RO

0 = aus, 1 = an

3

X04 Pin4 Digital Input State

BOOL

RO

0 = aus, 1 = an

4

X05 Pin4 Digital Input State

BOOL

RO

0 = aus, 1 = an

5

X06 Pin4 Digital Input State

BOOL

RO

0 = aus, 1 = an

6

X07 Pin4 Digital Input State

BOOL

RO

0 = aus, 1 = an

7

X08 Pin4 Digital Input State

BOOL

RO

0 = aus, 1 = an

1

0

X01 Pin2 Digital Input State

BOOL

RO

0 = aus, 1 = an

1

X02 Pin2 Digital Input State

BOOL

RO

0 = aus, 1 = an

2

X03 Pin2 Digital Input State

BOOL

RO

0 = aus, 1 = an

3

X04 Pin2 Digital Input State

BOOL

RO

0 = aus, 1 = an

4

X05 Pin2 Digital Input State

BOOL

RO

0 = aus, 1 = an

5

X06 Pin2 Digital Input State

BOOL

RO

0 = aus, 1 = an

6

X07 Pin2 Digital Input State

BOOL

RO

0 = aus, 1 = an

7

X08 Pin2 Digital Input State

BOOL

RO

0 = aus, 1 = an

2001 (2048)

0

0

X01 Pin4 Digital Output State

BOOL

RW

0 = aus, 1 = an

1

X02 Pin4 Digital Output State

BOOL

RW

0 = aus, 1 = an

2

X03 Pin4 Digital Output State

BOOL

RW

0 = aus, 1 = an

3

X04 Pin4 Digital Output State

BOOL

RW

0 = aus, 1 = an

4

X05 Pin4 Digital Output State

BOOL

RW

0 = aus, 1 = an

5

X06 Pin4 Digital Output State

BOOL

RW

0 = aus, 1 = an

6

X07 Pin4 Digital Output State

BOOL

RW

0 = aus, 1 = an

7

X08 Pin4 Digital Output State

BOOL

RW

0 = aus, 1 = an

1

0

X01 Pin2 Digital Output State

BOOL

RW

0 = aus, 1 = an

1

X02 Pin2 Digital Output State

BOOL

RW

0 = aus, 1 = an

2

X03 Pin2 Digital Output State

BOOL

RW

0 = aus, 1 = an

3

X04 Pin2 Digital Output State

BOOL

RW

0 = aus, 1 = an

4

X05 Pin2 Digital Output State

BOOL

RW

0 = aus, 1 = an

5

X06 Pin2 Digital Output State

BOOL

RW

0 = aus, 1 = an

6

X07 Pin2 Digital Output State

BOOL

RW

0 = aus, 1 = an

7

X08 Pin2 Digital Output State

BOOL

RW

0 = aus, 1 = an

Ist ein Port (X01…X08) im IO-Link-Modus konfiguriert, stehen die Prozessdaten der Ein- und -Ausgänge zur Verfügung.

Es gibt zwei Möglichkeiten zur Verarbeitung der Prozessdaten.

  • Die Verwendung einer festen Länge von 32 Byte ermöglicht einen einfachen, portorganisierten Zugriff pro Port, erfordert jedoch mehrere Befehle zur Ausführung.

  • Die Verwendung einer konfigurierbaren variablen Länge ermöglicht den Zugriff auf die Inhalte in einem einzigen Schritt, erfordert jedoch eine vorherige Konfiguration.

Hinweis

Vor der Verwendung dieser Funktion prüfen, ob das Modul IO‑Link unterstützt. Weitere Informationen zu IO‑Link‑fähigen Produktvarianten siehe: Unterstützte Produktvarianten

Einmaliges Auslesen eines IO-Link Ports.

Das Rücklesen der Prozessdatenausgabe dient der Rückmeldung (Kontrolle).

Index

Length

Beschreibung

Zugriff

1100

34

Port X01 IO-Link Process Data Input/Output

RO

1200

34

Port X02 IO-Link Process Data Input/Output

RO

1300

34

Port X03 IO-Link Process Data Input/Output

RO

1400

34

Port X04 IO-Link Process Data Input/Output

RO

1500

34

Port X05 IO-Link Process Data Input/Output

RO

1600

34

Port X06 IO-Link Process Data Input/Output

RO

1700

34

Port X07 IO-Link Process Data Input/Output

RO

1800

34

Port X08 IO-Link Process Data Input/Output

RO

Index

Length

Beschreibung

Zugriff

Wert

1n00 [5]

1

Port n IO-Link Process Data Input Valid (flag)

RO

0 = ungültig, 1 = gültig

1n01…1n16 [5]

16

Port n IO-Link Process Data Input (Byte 1…32)

RO

1n17 [5]

1

Port n IO-Link Process Data Output Valid (flag)

RW

0 = ungültig, 1 = gültig

1n18…1n33 [5]

16

Port n IO-Link Process Data Output (Byte 1…32)

RW

Hinweis

Mit anderen Worten: „gültig“ ist ein Synonym für zuverlässig.
Weitere Informationen zu technischen Abkürzungen und Terminologie finden Sie in Kapitel. Terminologie

n [5]

Port

1

X01

2

X02

3

X03

4

X04

5

X05

6

X06

7

X07

8

X08

Register 11000…11257 - Variable Prozessdaten-Register

Die Register spiegeln die Register 1100…1800. Während die Standard-Prozessdaten-Register für Ein- und Ausgangs-Prozessdaten stets eine feste Länge von 32 Byte haben, passen sich die variablen Prozessdaten-Register an die konfigurierten Länge an.

Index

Byte

Name

DataType

Zugriff

Wert / Beschreibung

Hinweis

11000

0

IO-Link-Eingangs-Prozessdaten gültig

UINT16

RO

Jedes Bit repräsentiert einen Port (Bit 0 → Port 1 usw.).

1

Reserviert

UINT16

RO

immer null

11001

0

IO-Link Process Data Output Valid

UINT16

RW

Jedes Bit repräsentiert einen Port (Bit 0 → Port 1 usw.).

1

Reserviert

UINT16

RW

schreibe null

11002…11257

Variable Prozessdaten Eingang / Ausgang

RW

Siehe Port‑Konfiguration für Größe und Anordnung

Siehe unten für Layout

  • Die variablen Prozessdatenregister spiegeln die standardmäßigen Prozessdatenregister (1100…1800) wider, passen sich jedoch der konfigurierten Ein‑/Ausgangslänge pro Port an.

  • Ein‑ und Ausgangsdatenlängen sind in der Portkonfiguration definiert.

  • Reservierte Bytes sind beim Schreiben auf null zu setzen und werden stets mit dem Wert null gelesen.

  • Bei Ports, die nicht auf IO‑Link konfiguriert sind, werden die Prozessdaten in diesen Registern ausgelassen (siehe Beispiel).

Variabler Aufbau der Prozessdaten

Die variablen Prozessdatenregister sind wie folgt aufgebaut:

  1. Eingangsprozessdaten für die Ports 1–8 (lesen)

  2. Ausgangsprozessdaten für die Ports 1–8 (lesen/schreiben)

Wenn die konfigurierte Prozessdatenlänge eines Ports kein ganzes Wort (2 Byte) ergibt, wird ein Padding‑Byte hinzugefügt, um sicherzustellen, dass die Prozessdaten des nächsten Ports an der korrekten Wortgrenze beginnen.

Hinweis:

  • Der Input‑Prozessdaten‑Abschnitt kann nur gelesen werden. Jeder Schreibversuch führt zu einem Fehler.

Abschnitt

Portnummer

Zugriff

Eingangsprozessdaten

1

lesen

Eingangsprozessdaten

2

lesen

Eingangsprozessdaten

3

lesen

Eingangsprozessdaten

4

lesen

Eingangsprozessdaten

5

lesen

Eingangsprozessdaten

6

lesen

Eingangsprozessdaten

7

lesen

Eingangsprozessdaten

8

lesen

Ausgangsprozessdaten

1

lesen/schreiben

Ausgangsprozessdaten

2

lesen/schreiben

Ausgangsprozessdaten

3

lesen/schreiben

Ausgangsprozessdaten

4

lesen/schreiben

Ausgangsprozessdaten

5

lesen/schreiben

Ausgangsprozessdaten

6

lesen/schreiben

Ausgangsprozessdaten

7

lesen/schreiben

Ausgangsprozessdaten

8

lesen/schreiben

Beispiel

Angenommen, folgende Konfiguration liegt vor:

  • Port 1 Eingang: 3 Byte

  • Port 3 Eingang: 2 Byte

  • Port 4 Eingang: 5 Byte

  • Port 1 Ausgang: 4 Byte

  • Port 3 Ausgang: 1 Byte

Der Aufbau ist wie folgt:

Adresse

Abschnitt

Port

Datenlänge

Padding-Byte

Wortgrenze

11002 + 0

Eingangsprozessdaten

1

3 Byte

1 Byte

2 Wörter

11002 + 2

Eingangsprozessdaten

3

2 Byte

0

1 Wort

11002 + 3

Eingangsprozessdaten

4

5 Byte

1 Byte

3 Wörter

11002 + 6

Ausgangsprozessdaten

1

4 Byte

0

2 Wörter

11002 + 8

Ausgangsprozessdaten

3

1 Byte

1 Byte

1 Wort

Dies stellt sicher, dass die Prozessdaten jedes Ports an einer Wortgrenze ausgerichtet sind, erforderliche Padding‑Bytes werden ergänzt. Ports mit konfigurierter Länge 0 oder Ports, die nicht im IO‑Link‑Modus konfiguriert sind, reservieren keinen Speicherbereich im Register.

Register 100, 300 – Azyklischer Befehlskanal (einschließlich ISDU-Lese-/Schreibanforderungen)

Hinweis

Vor der Verwendung dieser Funktion prüfen, ob das Modul IO‑Link unterstützt. Weitere Informationen zu IO‑Link‑fähigen Produktvarianten siehe: Unterstützte Produktvarianten

Index

Length

Beschreibung

Zugriff

Default

100

4…121

IO-Link ISDU Command Request

RW

-

300

5…122

IO-Link ISDU Command Response

RO

-

Details – Register 100…220 Befehlsanforderungskanal = ISDU-Lese-/Schreibanforderung

Index

Byte

Name

Datentyp

Zugriff

Benötigt?

Wert

100

-

Command

UINT16

RW

M [1]

1 = lesen, 2 = schreiben

101

-

Port No.

UINT16

RW

M [1]

1…8

102

-

Index

UINT16

RW

M [1]

0…0xFFFF

103

-

Subindex

UINT16

RW

M [1]

0…255

104 [3]

-

Data Length [Byte]

UINT16

RW

O [2]

1…232

105…220 [4]

0

Data Byte n

UINT8

RW

O [2]

-

105…220 [4]

1

Data Byte n1

UINT8

RW

O [2]

-

Details - Register 300…421 Befehlsantwortkanal = ISDU-Lese-/Schreibantwort

Index

Byte

Bit

Name

Datentyp

Zugriff

Wert

300

-

-

Command (last sent)

UINT16

RO

1 = lesen, 2 = schreiben

301

-

-

Port No.

UINT16

RO

1…8

302

-

-

Index

UINT16

RO

0…0xFFFF

303

-

-

Subindex

UINT16

RO

0…255

304

-

-

Error Code

UINT16

RO

0 = kein Fehler andere Werte = siehe Tab. 6-15

305

-

Data Length [Bytes]

UINT16

RO

1…232

306…421

0

-

Data Byte n

UINT8

RO

-

306…421

1

-

Data Byte n+1

UINT8

RO

-

Error Codes

Error Code

Beschreibung

0x0000

kein Fehler, Befehl war erfolgreich

0x4001

ARGBLOCK_NOT_SUPPORTED

0x4002

ARGBLOCK_INCONSISTENT

0x4003

DEVICE_NOT_SUPPORTED

0x4004

SERVICE_NOT_AVAILABLE

0x4005

DEVICE_NOT_IN_OPERATE

0x4006

MEMORY_OVERRUN

0x4011

PORT_NUM_INVALID

0x4034

ARGBLOCK_LENGTH_INVALID

0x4036

SERVICE_TEMP_UNAVAILABLE

0x8000…0x80FF

IO-Link Error Code vom verbundenen Device, siehe IO-Link-Specifikation

Diagnostic

Hinweis

Vor der Verwendung dieser Funktion prüfen, ob das Modul IO‑Link unterstützt. Weitere Informationen zu IO‑Link‑fähigen Produktvarianten siehe: Unterstützte Produktvarianten

Index

Length

Beschreibung

Zugriff

3000

10

Module and Port Diagnostic

RO

3100

10

X01 IO-Link Info & Events

RO

3200

10

X02 IO-Link Info & Events

RO

3300

10

X03 IO-Link Info & Events

RO

3400

10

X04 IO-Link Info & Events

RO

3500

10

X05 IO-Link Info & Events

RO

3600

10

X06 IO-Link Info & Events

RO

3700

10

X07 IO-Link Info & Events

RO

3800

10

X08 IO-Link Info & Events

RO

Details – Diagnostic

Register 3000…3009 – Modul- und Portdiagnose

Index

Byte

Bit

Name

Datentyp

Zugriff

Wert

3000

0

0…3

Reserviert

RO

3000

0

4

Sensor Voltage Short Circuit

BOOL

RO

3000

0

5

Actuator Short Circuit

BOOL

RO

3000

0

6

Actuator Warning

BOOL

RO

3000

0

7

IO-Link Short Circuit

BOOL

RO

3001

0

0…7

Port n: IO-Link Communication Established

BOOL

RO

3001

1

8…15

Port n: IO-Link PD Input Valid

BOOL

RO

3002

0

0…7

Port n: IO-Link Valid Device Connected

3002

1

8…15

Reserviert

3003

Reserviert

3004

0

0…7

Port n: Actuator Shutdown (Pin 2)

BOOL

RO

3004

1

8…15

Port n: Actuator Shutdown (Pin 4)

BOOL

R

3005

0

0…7

Port n: Actuator Warning (Pin 2)

BOOL

RO

3005

1

8…15

Port n: Actuator Warning (Pin 4)

BOOL

RO

3006

Reserviert

3007

Reserviert

3008

Reserviert

3009

Reserviert

BOOL-Wert

Bedeutung

0

false, Status nicht vorhanden

1

true, Status vorhanden

Bit

Port n

0, 8

X01

1, 9

X02

2, 10

X03

3, 11

X04

4, 12

X05

5, 13

X06

6, 14

X07

7, 15

X08

Hinweis

Vor der Verwendung dieser Funktion prüfen, ob das Modul IO‑Link unterstützt. Weitere Informationen zu IO‑Link‑fähigen Produktvarianten siehe: Unterstützte Produktvarianten

Detaillierte Informationen über das angeschlossene IO-Link-Gerät.

Index

Byte

Bit

Name

Datentyp

Zugriff

Wert

3n00 [6]

0

0

IO-Link Mode

BOOL

RO

1

Device Connected

BOOL

RO

2

Valid PD IN Data

BOOL

RO

3

Falsche Vendor‑ID oder Device‑ID

BOOL

RO

4

Wrong Cycle Time

BOOL

RO

5

Wrong Length PD IN

BOOL

RO

6

Wrong Length PD OUT

BOOL

RO

7

Reserviert

RO

1

Reserviert

RO

3n01 [6]

Vendor-ID

UINT16

RO

3n02 [6]

0

Device-ID (MSB)

UINT8

RO

1

Reserviert

RO

3n03 [6]

Device-ID (LSB)

UINT16

RO

3n04 [6]

0

Entry #1 Event Qualifier

IOL coded

RO

IOL coded

1

Reserviert

RO

3n05 [6]

Entry #1 Event Code

UINT16

RO

IOL coded

3n06 [6]

0

Entry #2 Event Qualifier

Enum

RO

IOL coded

1

Reserviert

RO

3n07 [6]

Entry #2 Event Code

UINT16

RO

IOL coded

3n08 [6]

0

Entry #3 Event Qualifier

Enum

RO

IOL coded

1

Reserviert

RO

3n09 [6]

Entry #3 Event Code

UINT16

RO

IOL coded

Portnummern – Register 3010…3080

n [5]

Port

1

X01

2

X02

3

X03

4

X04

5

X05

6

X06

7

X07

8

X08

IOL‑codierter Event‑Qualifier – Register 3010…3080

Bit

Beschreibung

0…2

Instanz

3

Source

4…5

Type

6, 7

Mode

Projektierung

Register 9100…9800 – Portkonfiguration

Hinweis

Vor der Verwendung dieser Funktion prüfen, ob das Modul IO‑Link unterstützt. Weitere Informationen zu IO‑Link‑fähigen Produktvarianten siehe: Unterstützte Produktvarianten

Index

Length

Name

9100

7

X01 Port Configuration

9200

7

X02 Port Configuration

9300

7

X03 Port Configuration

9400

7

X04 Port Configuration

9500

7

X05 Port Configuration

9600

7

X06 Port Configuration

9700

7

X07 Port Configuration

9800

7

X08 Port Configuration

Der Aufbau der Portkonfiguration ist in den folgenden Tabellen beschrieben.

Index

Byte

Bit

Name

Datentyp

Zugriff

Wert

Hinweis

9n00 [5]

0

-

Master Cycle Time

UINT8

RW

IO-Link coded

(1)

1

-

Reserviert

-

-

(2)

9n01 [5]

0

-

Pin 2 Port Mode

UINT8

RW

0 = deactivated 1 = Digital Input 2 = Digital Output

(3)(4)

1

-

Pin 4 Port Mode

UINT8

RW

0 = Deactivated 1 = IOL Manual 2 = IOL Autostart 3 = Digital Input 4 = Digital Output

(3)

9n02 [5]

0

-

Validation ID

UINT8

RW

0 = No Device Check 1 = Compatible V1.0 2 = Compatible V1.1 3 = Backup Restore 4 = Restore

(1)

1

-

Reserviert

-

-

-

(2)

9n03 [5]

-

-

Vendor-ID

UINT16

RW

-

(1)

9n04 [5]

0

-

Device-ID (MSB)

UINT8

RW

-

(1)

1

-

Reserviert

-

-

-

(2)

9n05 [5]

-

-

Device-ID (LSB)

UINT16

RW

-

(1)

9n06 [5]

-

-

Eingangsprozessdatenlänge

UINT16

RW

0…32

(1)

9n07 [5]

-

-

Ausgangsprozessdatenlänge

UINT16

RW

0…32

(1)

Hinweis

  • (1) Muss für BNI XG3-302-… den Wert Null (0x00) haben, andernfalls wird der Schreibvorgang abgelehnt.

  • (2) Muss immer null sein, sonst wird der Schreibvorgang abgelehnt.

  • (3) Für XG3-302-… sind nur die Zustände „Digitaler Eingang“, „Digitaler Ausgang“ und „Deaktiviert“ gültig.

  • (4) Bei XG1-505-… werden Digitalausgang und Stromversorgung für Pin 2 nicht unterstützt.

Portnummern – Register 9100…9800

n [5]

Port

1

X01

2

X02

3

X03

4

X04

5

X05

6

X06

7

X07

8

X08

Kodierung der Master-Zykluszeit der IO-Link Spezifikation

Hinweis

Vor der Verwendung dieser Funktion prüfen, ob das Modul IO‑Link unterstützt. Weitere Informationen zu IO‑Link‑fähigen Produktvarianten siehe: Unterstützte Produktvarianten

Time Base Encoding

Time Base Value

Kalkulation

Cycle Time

0

0,1 ms

Multiplier × Time Base

0,4…6,3 ms

1

0,4 ms

6,4 ms + Multiplier × Time Base

6,4…31,6 ms

10

1,6 ms

32,0 ms + Multiplier × Time Base

32,0…132,8 ms

11

Reserviert

Reserviert

Reserviert

Register 20000 - Moduleinstellungen

Globale Konfigurationsregister für das Modul (Device).

Index

Byte

Bit

Name

DataType

Zugriff

Wert

Hinweis

20000

Ausgangsverhalten bei Spannungsverlust

UINT16

RW

Siehe Tabelle unten

(1)

Hinweis

  • (1) Nur für die Varianten BNI XG5-538-… verfügbar

Wert

Beschreibung

0

Standardeinstellung. Das Netzwerkmodul verhält sich wie ein BNI XG…-508-…Device.

Fällt UA aus oder ist nicht verbunden, werden auch die US‑Ausgänge softwareseitig deaktiviert.

1

Keine Software‑Handhabung aktiviert. Das Verhalten bei Spannungsverlust ist hardwareseitig definiert.